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7 Corona-Maßnahmen, die Apple beibehalten sollte

29.09.2020 | 15:10 Uhr |

Die Covid-19-Pandemie hat Apple zum Umdenken gezwungen: Das Konzept der Apple Stores musste überarbeitet und an die geltenden Sicherheitsbestimmungen angepasst werden. Dabei hat Apple gleich mehrere Dinge verändert, die uns gefallen und auch in Zukunft gerne so bleiben dürfen.

COVID-19 hat nicht nur unser Privatleben grundlegend verändert und auf den Kopf gestellt. Auch große Unternehmen, wie Apple, mussten auf die weltweite Pandemie reagieren. Wer heute in den Apple Store geht, um sich etwa die neue Apple Watch Series 6 oder das neue iPad Air anzuschauen, wird feststellen, dass sich dort einiges verändert hat. Klar, es ist nicht alles optimal gelöst. Die überfüllten Stores sind zwar aktuell deutlich leerer, doch dafür befinden sich vor den Stores umso längere Warteschlangen - auch dann, wenn es kein neues iPhone-Modell zu kaufen gibt. 

Nichtsdestotrotz sind nicht alle Corona-Maßnahmen lästig. Im Gegenteil: Wie die Kollegen von 9to5Mac richtig feststellen , hat Apple so manche Entscheidung treffen müssen, die sich im Nachhinein als deutliche Verbesserung herausgestellt hat. 

1. Kommunikation & Transparenz

Die Einführung der neuen Pandemie-Maßnahmen erforderten eine klare Kommunikation. Seit Februar konnten die Kunden Apple nicht einfach so und nach Belieben einen Besuch abstatten. Die meisten Stores waren vorerst geschlossen, andere wiederum konnten recht bald wieder öffnen, nur um kurze Zeit später wieder schließen zu müssen. Um seine Kunden nicht zu verärgern, musste Apple seine Entscheidungen klar kommunizieren. 

"Es war ein Grad an Transparenz, den wir von Apple nur selten sehen", so 9to5Mac. Es wäre daher wünschenswert, wenn Apple dies in Zukunft beibehalten könnte. "Viele Menschen, mit denen ich gesprochen habe, haben heute ein besseres Verständnis für ihren Besuch im Apple Store als unter normalen Umständen. Es kam nicht gerade selten vor, dass Kunden in den vergangenen Jahren völlig ahnungslos waren, dass ein rechtzeitiger Genius Bar Support in der Regel einen Termin erfordert."

Auch der offene Brief von Apples Retail-Chefin Deirdre O'Briens Ende April, sowie Apples FAQ-Dokument, die überarbeitete Web-Seite zu Lieferung und Abholung und die Dokumentation zur Vorbereitung eines Termins half den Kunden zu wissen, woran man ist. 

2. Geschäft mit einem Spezialisten

Apples wieder eingeführte Einkaufstermine kamen bei den Kunden besonders gut an. Wie oft ist man ohne Termin in den Apple Store gelaufen und musste erstmal warten, bis einer der von mehreren Kunden belagerten Mitarbeiter Zeit hatte? Die neue Maßnahme hat gezeigt, dass die Vereinbarung eines Termins immer noch der beste Weg ist, um sicherzustellen, dass Sie die ungeteilte Aufmerksamkeit eines Spezialisten bekommen - und am Ende den Apple Store zufrieden verlassen.

3. Memoji-Anhänger

Wie 9to5Mac berichtet, sei ab Juli jeder Filialmitarbeiter mit einem Schlüsselanhänger ausgestattet, der seinen Namen und sein Bild in Memoji-Form trägt. Apple schuf die Abzeichen, um den Mitarbeitern zu helfen, sich auszudrücken, während das Gesicht eines jeden Mitarbeiters von einer Maske verdeckt wird.

"Die Memoji-Anhänger sind einfach nur unterhaltsame Gesprächsanfänger. Sie lockern die Atmosphäre im Laden auf und sorgen dafür, dass sich die Mitarbeiter zugänglicher fühlen."

4. Sauberere Displays

Rückblickend betrachtet, will man wahrscheinlich gar nicht wissen, wie viele Bakterien fremder Leute man an den Händen hatte, nachdem man die neuesten Apple-Produkte selbst mal in den Händen und fleißig auf den Bildschirmen herumgedrückt hatte. Heute ist das alles anders: Demogeräte sehen heute dank der COVID-19-Sanitärstandards deutlich sauberer aus und fühlen sich zudem auch sauberer an. Für die Apple-Mitarbeiter bedeutet das natürlich mehr Arbeit. Für mich als Kunden ist aber schon beruhigender zu wissen, ein sauberes Gerät in den Fingern zu halten. 

5. Express-Abholung

Laut 9to5Mac hat Apple vor kurzem ein Express-Store-Konzept in Burlingame, Kalifornien, getestet, das sich auf die Abholung von Online-Bestellungen konzentriert. "Viele Menschen, mit denen ich während der Pandemie gesprochen habe, waren überrascht und beeindruckt von der Effizienz der Abholung ihrer Bestellungen im Vergleich zum Warten im Laden. Auch wenn es vielleicht nicht nachhaltig ist, wäre eine schnellere Art der Abholung von Bestellungen eine fantastische Ergänzung des täglichen Geschäftserlebnisses."

6. Today at Apple

Natürlich konnten mit den neuen Sicherheitsbestimmungen auch die Lern-Kurse - auch bekannt als "Today at Apple" - nicht länger in den Apple Stores gehalten werden. Doch zum Glück gibt es da das Internet, auf das Apple umweichen konnte. Auch nach dem Neustart der Online-Sitzungen im Geschäft gibt es noch mehr Potenzial für hilfreiche und kreative Online-Erlebnisse.

7. Neue Store-Eröffnungen

Wir kennen alle die Bilder: Jubelnde Kunden, feiernde Apple-Store-Mitarbeiter, die die Kunden mit einem High Five begrüßen: Bei Apple Store-Eröffnungen geht es um Feiern und Zusammenkommen. 2020 ist das in der Form natürlich nicht möglich. Bei den jüngsten Eröffnungen in Bangkok und Singapur wurde ein neues Reservierungssystem mit Terminen zum Betreten des Stores eingeführt.

"Engagierte Fans wurden mit einem exklusiven Eröffnungserlebnis belohnt und persönlich von Spezialisten geführt, die ihnen Tipps zur Fotografie und eine Erklärung der architektonischen Meisterleistungen des Stores gaben. Nichts ist mit der Energie und Aufregung einer jubelnden Menge voller High-Fives und Klatschen zu vergleichen, aber für diejenigen, die das Glück hatten, eine Reservierung für den Eröffnungstag in Bangkok und Singapur zu erhalten, ist das besondere Eröffnungserlebnis eine Erinnerung, die nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird."

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