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7. Standard der Druckvorstufe

05.01.2006 | 11:45 Uhr | Thomas Armbrüster

7. Standard der Druckvorstufe

Da PDF das Imaging Model von Postscript verwendet, lässt sich in einem PDF-Dokument alles darstellen, was auch mit Postscript möglich ist. Der Vorteil von PDF ist, dass die Dateien deutlich kompakter sind als Postscript-Dateien und keinen Programmcode enthalten, der bei der Ausgabe Probleme machen könnte. Einige zusätzliche Informationen für die Druckvorstufe sind im PDF-Format ebenfalls spezifiziert. Dazu gehören Anschnitt, Druck- und Passermarken, OPI-Kommentare, Ausgabebedingung (Output Intent) und Überfüllungen (Trap Network Annotation). Nicht direkt mit der Druckvorstufe zu tun haben die seit PDF 1.4 möglichen Transparenzen. Da die meisten Ausgabegeräte diese nicht verarbeiten können, müssen Transparenzen vorher auf normale Objekte reduziert werden. Das macht man schon beim Erstellen des PDF-Dokuments und nicht erst bei der Ausgabe, weil es unterschiedliche Reduzierungseinstellungen gibt. Das könnte dann dazu führen, dass der Ausdruck im Bereich der Transparenzen anders aussieht als das PDF. Sind die Transparenzen schon im PDF reduziert, sieht der Ausdruck so aus wie das PDF-Dokument.

Fazit

PDF hat sich zu einem Allround-Dateiformat entwickelt, dass sich für viele, oft sehr unterschiedliche Aufgaben einsetzen lässt. Als Mac-Anwender muss man jedoch mit dem Nachteil leben, dass für manche Funktionen wie etwa die Formulargestaltung (Lifecycle Designer) von Adobe nur Windows-kompatible Lösungen angeboten werden.

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