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Adobe-Macromedia-Deal vor dem Abschluss

03.01.2006 | 00:01 Uhr |

Adobe-Macromedia-Deal vor dem Abschluss

San Jose, 2. Dezember: Photoshop meets Flash oder Acrobat trifft Dreamweaver – die Übernahme von Macromedia durch Adobe steht kurz vor dem Abschluss.

Als im April bekannt wurde, dass der Grafikexperte Adobe die Softwareschmiede Macromedia übernimmt ( die PC-Welt berichtete ), horchte die Branche auf. Doch bis heute ist der Deal nicht abgeschlossen, da die Zustimmung der Aktionäre noch fehlt. Das soll sich bis zum morgigen Samstag ändern, wie Adobe heute mitteilte.

Sowohl die Kartellaufsicht als auch die Aktionäre beider Unternehmen müssen der Übernahme zustimmen. Diese Zustimmungen sind mittlerweile eingegangen beziehungsweise sollen spätestens morgen eingehen, wie Adobe meint.

Dann erst wäre Adobes 3,4 Milliarden Dollar-Deal in trockenen Tüchern. Als Ergebnis entstünde ein Multimedia-Anbieter mit Produkten wie Adobe Acrobat/PDF, Photoshop, Flash und Dreamweaver.

Piper Jaffray: Apple mit iPod auf Jahre hinaus Marktführer

Minneapolis, 14. Dezember: Die US-Investmentbank Piper Jaffray geht davon aus, dass sich der Computerhersteller Apple mit seinem iPod noch auf Jahre hinaus Marktführer bei MP3-Playern bleiben wird. Analyst Gene Munster führte dies in einer am Dienstag vorgelegten Studie vor allem auf die mit der Herstellung großer Stückzahlen verbundenen Kostenvorteile zurück. Die Anlageempfehlung "Outperform" wurde beibehalten. Die Wettbewerber könnten preislich nicht mithalten. Im Vergleich mit den Modellen von Creative, iRiver, Samsung und Sony biete der 30 GB "iPod" von Apple mit 10 US-Dollar die niedrigsten Kosten pro gespeichertem Gigabyte (GB). Die anderen Hersteller verlangten mindestens 11 Dollar pro GB. Bei den Video-fähigen Geräten von Samsung und iRiver koste ein GB zwischen 15 und 25 Dollar. Trotz der zahlreichen "iPod"-Produktinnovationen im laufenden Jahr rechnet Munster auch für 2006 mit neuen und nachgebesserten Modellen. Beim Personal Computer "Mac" erwartet er für das kommende Jahr größere Veränderungen. "2006 wird ein wichtiges Jahr für die Mac-Produktlinie."

Gemäß der Einstufung "Outperform" geht Piper Jaffray davon aus, dass sich die Aktie in den nächsten zwölf Monaten besser als der S&P-500-Index oder der Russell-2000-Index entwickeln wird. (dpa)

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