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Adtracking: Apple droht der Werbeindustrie

16.08.2019 | 14:50 Uhr | Peter Müller

Privatsphäre ist zu respektieren, Tracking nur in Ausnahmefällen erlaubt: Apple konkretisiert seine Politik.

Apple hat am Mittwoch eine neue Anti-Trackig-Policy veröffentlicht, die eine klare Drohung gegen die Websites ausspricht, die mit Fingerprinting oder anderen Methoden den Trackingschutz von Safari zu umgehen versuchen. Wer die Privatsphäreneinstellungen nicht akzeptiere, werde als Malwareanbieter betrachtet, erweiterte Schutzmaßnahmen in Safari seien schnell implementiert. Explizit nennt Apple die Anti-Tracking-Policy der Mozilla Foundation als Vorbild.

Legitim sieht Apple die Übergabe von persönlichen Daten von einer Seite zu einer anderen nur an, wenn eine User-Aktion vorliegt, etwa ein Login, das für mehrere Seiten gilt. Mit iOS 13 und macOS 10.15 Catalina für Apple ein eigenes Login mit der Apple ID ein, das die Lösungen von Facebook und Google ergänzen und womöglich ersetzen soll.

Mit iOS 13 und macOS Catalina kommt ebenfalls eine neue Safari-Version auf den Markt, die die Tracking-Cookies ganz abschalten soll. Wie dies genau funktionieren sollte, haben wir hier beschrieben .

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