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Advent 2019 – Türchen 20: Antivirus am Mac

20.12.2019 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Antivirus am Mac – braucht man das als Nutzer überhaupt? Schwierige Frage, wir meinen aber, das schadet nicht.

Ging es gestern um ein Programm, dass Sie nicht so oft nutzen und das vielleicht auch gar nicht sollten – das Terminal – dreht sich die heutige Kalendergeschichte um Software, die Sie vielleicht nicht so oft nutzen, aber ganz sicher öfter nutzen sollten: Antivirussoftware für den Mac.

Frei nach dem großen bayerischen Philosophen Gerhard Polt fragen Sie natürlich gleich: „Braucht’s des?“ Sie haben doch schon einen Mac – und der ist ja sicher. Die Ausgaben für Bitdefender, Kaspersky und Co kann man sich doch sparen, zumal die ja auch jedes Jahr Geld sehen wollen.

Antwort auf die Frage von gestern:

War einfach, die Frage gestern, auch wenn man keine Ausbildung zum Mediengestalter genossen hat. Apple Chancery ist zwar eine Satzschrift, sieht aber wie eine handschriftliche aus. Terminalbefehle darin gedruckt – das wollen wir uns gar nicht einmal vorstellen. Die Times New Roman ist indes mit ihren Serifen und Proportionen seht gut für die Zeitung geeignet, nicht nur für die Times. Aber für den Abdruck von Terminalbefehlen bietet sich nun mal eine Type wie die gute alte Courier an.

Alle weiteren Türchen unseres Adventkalenders können Sie unter macwelt.de/advent2019 finden.

Wir sind ja auch der Überzeugung, dass Impfungen vor Krankheiten schützen, aber gegen Pocken muss man doch nicht mehr impfen, die gibt’s hier doch gar nicht.

Welch ein Irrtum! Also, vermutlich nicht wegen der Pocken, das könnte in der Tat so sein, dass sich die Infektion dann doch ein für alle Mal erledigt hat, aber wir in den 70er Geborenen haben in jungen Jahren das Serum noch gespritzt bekommen.

Die Sache mit den Viren für den Mac hat sich aber nicht erledigt. Gewiss, sich einen einzufangen, der Daten löscht, das System zerstört oder uns ausspioniert, ist relativ gering – da ist es sogar wahrscheinlicher, sich trotz Grippeschutzimpfung die Influenza zu holen. Aber vollkommene Sicherheit gibt es eben nicht, jeder zusätzliche Schutz ist höchst willkommen.

Für uns Macianer spielt auch so etwas wie eine Herdenimmunität eine Rolle. Ein wenig anders als in Sachen Masern, gegen die man Kleinstkinder nicht impfen kann und die sich deswegen darauf verlassen müssen, dass es mindestens 95 Prozent um sie herum sind. Aber es wäre doch schön, wenn sich die Windows-Anwender, mit denen wir E-Mails und andere Daten austauschen, darauf verlassen können, dass in den von uns weiter geleiteten Dokumenten sich keine Windows-Viren verbergen, die sich am Mac nicht ausführen lassen. Klar, die könnten sich auch selbst impfen, aber zwei Virenscanner sehen immer mehr als einer.

Der Mac ist ab Werk aber schon relativ gesund, pardon, sicher. Nicht nur die Systemarchitektur als solche als auch der immer noch weit geringere Marktanteil schützen uns, auch Apple hat Maßnahmen ergriffen und einen Basisvirenschutz tief im System verankert. Hinzu kommen die System Integrity Protection, auf einigen Rechnern der sichere Systemstart via T2-Chip und nicht zuletzt der Mac App Store und der Gatekeeper, der verhindert, dass sich Schadsoftware ins System einnistet. Auch das ist nicht perfekt, wird aber immer besser, zumal Apple ständig optimiert – zuletzt mussten Apps außerhalb des App Stores etwa eine Notarisierung über sich ergehen lassen.

Ein wenig aufpassen müssen wir aber auch selbst, gegen einige Viren ist kein Kraut gewachsen, also waschen wir gerade im Winter uns die Hände ein wenig öfter und installieren besser noch eine taugliche Software, unser Testcenter hat da immer wieder die besten Empfehlungen. Aber vor allem klicken wir nicht auf vermeintliche Flash-Installer. Flash brauchen wir ja auch nicht mehr.

Die Frage von heute: Zu Viren aller Art fällt uns natürlich ein Römer ein, Agrippus Virus. Aus welcher Literatur kennen wir ihn, den „göttlichen Virus“?

1.) Der Kupferkessel

2.) Obelix GmbH & Co. KG

3.) Asterix bei den Schweizern

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© Cellularline

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