2627549

Advent 2021: Einmal um die ganze Welt: Alaska

10.12.2021 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Es geschieht recht selten in der Geschichte, dass ein Territorium von Land zu Land durch einen Kaufvertrag wechselt.

Weiter nach Westen. Wir bleiben dabei in den USA, wechseln aber vom zusammenhängenden Kernland nach Alaska, jenem Staat, das die damals noch jungen USA dem Russischen Zarenreich abkauften. Dieses war nach dem verlorenen Krimkrieg von 1853 bis 1856 in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und fürchtete, der siegreiche Kriegsgegner England würde auch noch die Überseekolonie im Handstreich erobern. Alaska war von Sankt Petersburg zudem schwer zu verwalten, mit dem Schiff war man ein halbes Jahr unterwegs. Die Nordostpassage war vor der Industrialisierung bekanntlich meist zugefroren.

Also beschloss Zar Alexander II., die Kolonie aufzugeben, deren einziger Reichtum in Pelzen bestand, deren Transport auf die Märkte Russlands und Europas den größten Teil des Gewinns aufzehrte. Zudem hatte Russland gerade erst sein 1000-jähriges Staatsjubiläum mit allem Pomp gefeiert, das Jahr 862 markiert nach Verständnis der Zaren den Beginn der russischen Geschichte, mit der Herrschaft Ruriks in Nowgorod. Mit einem Wort: Die Staatskassen waren leer, Alexander II. mit innenpolitischen Themen mehr als ausgelastet.

Angeblich hat der Zar sogar dem Fürstentum Liechtenstein das ferne Land nahe des Nordpols auf der anderen Seite des Pazifiks angeboten, im Jahr 1867 ging der Zuschlag aber dann doch an die USA. Zu einem lächerlichen Preis: 7,2 Millionen US-Dollar, nach heutigem Wert sind das auch nur 130 Millionen. Apple nimmt heute einen solchen Betrag an einem Dienstagnachmittag ein.

Der Senat im fernen Washington D.C. stimmte dem Kauf zwar mit 37 zu 2 Stimmen zu, doch mussten sich Präsident Andrew Johnson und sein Außenminister William Seward bösen Spot anhören. Das Land nahe des Nordpols sei ja „Johnsons Eisbärengehege“ und „Sewards Kühlschrank“. Man kann davon ausgehen, dass weder Johnson noch Seward wussten, worin denn nun genau der Reichtum Alaskas liegt. Das ist heute nicht die atemberaubende Natur, sondern das, was sie immer mehr zerstört: Öl und Gas.

Zuvor kam da aber noch der Goldrausch am Klondike, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts einsetzte. Erst danach legte der neue Besitzer der Ländereien überhaupt erst die Grenzen zu Kanada genauer fest. Seit 1959 ist Alaska Bundesstaat der USA, Nummer 49 in der Reihe, ein Rückverkauf an Russland, das nahe der Seward-Halbinsel in Sichtweite an Alaska heranrückt, ist nicht erst seither ausgeschlossen.  

Die heutige Frage:

Apple ist in Alaska vertreten, mit einem Apple Store in der größten Stadt Anchorage. Die Insel Kodiak, respektive der danach benannte Bär, war auch mal Codename für ein damals neues Produkt. Welches?

  1. Powerbook

  2. Mac-OS X

  3. iPhone

Zu unserem Gewinnspiel auf einer Extra-Seite geht es hier.

Heute gibt es zu gewinnen:

Snap+ Wireless Stand

Mit der kabellosen Ladestation kommt ein ganz neues Ladegefühl auf. Es hält das Smartphone im perfekten Winkel, sodass der Bildschirm auch beim Laden gut einsehbar ist. Die starken Magnete geben dem Smartphone sowohl im Quer- als auch im Hochformat sicheren Halt und liefern eine gleichmäßige Ladung von bis zu 7,5 W Leistung für das iPhone und bis zu 15 W Leistung für andere Qi-kompatible Smartphones. Nicht zuletzt macht das stylische Design diese Ladestation zu einem Must-have auf jedem Schreib- oder Nachttisch.

Macwelt Marktplatz

2627549