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Advent 2021: Einmal um die ganze Welt: Bondi Beach

15.12.2021 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Weihnachten im Sommer! Das wird dann doch nicht in unseren Breiten geschehen, im Süden dagegen war es das schon immer.

Neun Tage vor Weihnachten sind wir zehn Stunden voraus, in UTC+11. Häh? Bevor wir zu sehr verwirren, stellen wir hier nochmals klar, dass wir jeweils die Normalzeiten betrachten, egal, ob wir die Nordhalbkugel bereisen oder die südliche Hemisphäre und egal, was die Uhr sagt. Heute, neun Tage vor Heiligabend oder neun Zeitzonen vor der unsrigen sind wir daher in einer Gegend, in der die Uhr derzeit zehn Stunden vorausgeht, aber das auch erst seit Ende Oktober, denn bis dahin waren es nur acht.

Seufz… Wir sind in Sydney im australischen Bundesstaat New South Wales gelandet, das normal in der Zeitzone UTC+10 liegt, aber im südlichen Sommer in UTC+11 gewechselt ist. Wenn der Australier die Uhr eine Stunde vorstellt, stellt sie der Europäer um eine zurück.

Natürlich wissen wir seit der Antike von der Kugelform der Erde, dass im Süden die Sommersonnenwende auf den Weihnachtstermin fällt, ist nicht Neues. Und doch widerspricht das immer dem Bild von Weihnachten, das wir haben. Es werd’ scho glei dumpa, leise rieselt der Schnee und lasst mich nicht erfrieren. Der Australier zuckt mit den Schultern und öffnet ein kaltes Foster's zum Barbecue – unter dem roten Coca-Cola-Weihnachtsmann-Mantel trägt er Badehose.

Vor neun Jahren hätten wir zwar an Heiligabend beinahe mit Traditionen gebrochen und die Würste auf den Grill gelegt, so sommerlich war es selbst nach Einbruch der Dunkelheit noch. Aber das ist die Ausnahme, die jedoch allmählich häufiger wird. Die gleiche Ausnahme, die weiße Weihnacht, die in hiesigen Breiten schon vor der Industrialisierung selten war, wird indes noch seltener. Dennoch ist eine grüne Weihnacht allein kein Beweis des Klimawandels und die immer noch mögliche weiße Weihnacht nicht der Beweis des Gegenteils, es macht die Häufung, die auch zum Fest das größte Menschheitsproblem offenbar werden lässt.

Ein ganz anderes Problem sollte bekanntlich James Cook lösen, als ihn die Krone auf seine Weltreisen schickte. Wenn die Erde schon eine Kugel sei, dann müsse es doch im Süden noch viel mehr Landmassen geben, die ein Gegengewicht zu den Kontinenten des Nordens bilden müssen, sonst ergäbe sich doch eine Unwucht? Falsche geophysikalische Voraussetzung, aber doch: die unbekannte Süderde, die Terra Incognita Australis – es gab sie tatsächlich. So kam dieser Kontinent zu seinem Namen – und die Stadt Sydney zu ihrem nach dem damaligen britischen Innenminister Lord Sydney. Unbekannt war aber nur den Europäern das weite Land, schon zehntausend Jahre zuvor waren Menschen auf den Kontinent gekommen, von den weißen Neuankömmlingen schnell entrechtet.

Trüben Gedankens begeben wir uns daher   an den Strand und suchen den Farbton des Bondi Beach, der den ersten iMac zierte. Ein türkises Grünblau. Oder war es ein grünes Blautürkis? Ansichtssache, die Frage des heutigen Tages gilt den Nachfolgern des ersten iMac.

Die heutige Frage:

Schon im Januar 1999 stellte Apple den iMac in fünf neuen Farben vor, es war nach einem kurzen Zwischenschritt sogar schon die Revision C des Knuddelmac. Die Farben waren blau, grün, rot, violett und orange, zumindest in der Art, Apple bemühte etwas Fantasie bei der Benennung. Wie hieß denn der neue Grünton des iMac RevC vom Januar 1999?

  1. Sage

  2. Lime

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