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Advent 2021: Einmal um die ganze Welt: Hawaii

11.12.2021 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Den Weihnachtsurlaub sehnen wir herbei, haben aber noch viel zu erledigen bis dahin. Immerhin machen wir heute Zwischenstation im Paradies.

Nach dem zweitjüngsten Bundesstaat der USA gestern besuchen wir heute den jüngsten, Hawaii, das erst im Jahr 1959 zu den USA stieß. Gleich drei Apple Stores laden zu Weihnachtseinkäufen ein, alle in der Hauptstadt Honolulu. Überhaupt konzentriert sich das Leben auf dem Archipel vorwiegend auf die Insel Oahu und rund um die Hauptstadt mit knapp einer Million Einwohner in der Metropolregion. Gerade mal um die 450.000 kommen auf dem Rest der Insel und den anderen hinzu.  

Auch geologisch ist die Region relativ jung und von interessanter Struktur: Die Inseln sind im Prinzip Tropfen eines Vulkans, der die Erdplatte und das Meer an dieser Stelle durchstößt und dessen Magma im Wasser und an der Luft erstarrt. Warum die Inseln wie an einer Perlenkette aufgezogen erscheinen, liegt daran, dass die pazifische Platte gewissermaßen über diesen Hotspot wandert und nach und nach neue Inseln entstehen lässt.  

Auf Hawaii, genauer gesagt auf Big Island, findet man einen der drei größten Berge der Welt. Nun gut, der Mount Everest im Himalaya, der ja eigentlich Qomolangma heißt, ist immer noch die höchste Erhebung gegenüber Normal Null. Und da der Kilimandscharo beinahe von Normal Null auf fast 6000 Meter wächst, kann man den auch als höchsten Berg der Welt ansehen. Aber womöglich ist der Mauna Kea der wahre Rekordhalter, mit seinen 4200 Metern über N.N. doch der wahre Riese der Riesen, denn die Basis, auf der Hawaii steht, liegt 5400 Meter unter dem Meeresspiegel. Kommen wir in Addition also fast auf 10.000 Meter. Die klare Höhenluft und die relative Zivilisationsferne machen den Mauna Kea und seine Sternwarte zum Traumziel für Astronomen, während andere Touristen das milde Klima schätzen, gerade zu der Zeit, in der es auf der Nordhalbkugel sonst recht gräuslig ist.  

Lage war es auch, dass die USA bewogen hat, Hawaii im Jahr 1898 zu annektieren und nach dem Zweiten Weltkrieg als Bundesstaat zu integrieren. Auf halben Weg nach Asien gelegen, ist die Inselgruppe von höchster strategischer Bedeutung. Der Flottenstützpunkt Pearl Harbor, der dort seit dem Ersten Weltkrieg bestand, war erstes Angriffsziel der Armee des Kaiserreichs Japan, der 7. Dezember 1941 markierte den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg, an dessen Ende die Bombe von Nagasaki stand – zu der kommen wir später auf unserer Reise nochmals.

Pearl Harbor steht auch als Pate für die Rede, in der Bill Gates im Jahr 1995 den Krieg erklärte. Ganz so martialisch drückte sich der damalige Microsoft-CEO zwar nicht aus, aber hatte vor allem die Konkurrenz von Netscape die Ankündigung aus Redmond, in den lukrativen Browsermarkt einzusteigen, als Kriegserklärung verstanden. Die Kontrahenten von damals kennt heute kaum noch jemand. Netscape Navigator? Internet Explorer? Begriffe aus der Pionierzeit des World Wide Web. Immerhin, das „e“ des Explorer lebt in dessen Nachfolger Edge noch weiter, wir gehen heute aber lieber mit einem chromglänzenden Feuerfuchs auf Safari oder in die Oper.

Die heutige Frage:

Mit dem heutigen Tag verlassen wir die USA nach sechs Zeitzonen. Werden das irgendwann mal noch mehr? Mehr Vereinigte Staaten könnte es aber schon bald geben: Es gibt ernsthafte Diskussionen, ob die USA nicht erneut die Flagge ändern müssen und einen 51sten Stern darauf anbringen. Welche Region soll 51ster Bundesstaat gehen, wenn es nach den Demokraten geht?

  1. Washington D.C.

  2. Puerto Rico

  3. Guam

Zu unserem Gewinnspiel auf einer Extra-Seite geht es hier.

Heute gibt es zu gewinnen:

Versteckdose von TCS

Doch, richtig, es geht auf Weihnachten zu und nicht auf Ostern. Dennoch hat TCS in unseren Adventskalender eine Versteckdose gesteckt: Die Lösung zur Heimsteuerung besteht aus Schaltern, der Hue-Lampen von Philips steuert, die nach oben geschoben eine herkömmliche EU-Steckdose frei geben, oder wie es der Hersteller ausdrückt:

"Sie kombiniert einen Funk-Schalter mit einer klassischen Steckdose. Innovativ daran ist, dass der Schalter die Steckdose verdeckt und nur zur Nutzung freigibt. Spannend ist, dass Sie mit der Versteckdose auch vorhandene Lichtschalter ersetzen können, indem die Kabel des zu ersetzenden Lichtschalters für die Steckdose verwendet werden. Durch einen leichten Fingerdruck auf den oberen Rand des Schalters wird die Steckdose sichtbar. Dann nämlich bewegt sich der Schalter selbsttätig nach oben und gibt so die Steckdose zur Nutzung frei."

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