2628364

Advent 2021: Einmal um die ganze Welt: Neukaledonien

14.12.2021 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Bestimmten Worten kann man gerne auf den Grund gehen, ehe man sie leichtfertig im Alltag verwendet.

Dort, wo wir seit Tagen virtuell herumkreuzen, ist sehr viel Cook-Land. Nein, nicht nach Apple-CEO Tim Cook, sondern nach dem Entdecker James Cook, ohne den es viele Inseln und Länder gar nicht gäbe.

Quatsch, natürlich gab es die Inseln teils schon lange vor der Menschheit und Länder auch schon lange genug vor dem Eindringen der europäischen Kolonialmächte. Sie heißen heute nur anders. Manche schlagen vor, die paar hundert Jahre Kolonialgeschichte zu vergessen und zu ursprünglichen Bezeichnungen zurückzukehren, etwa zu Aotearoa anstatt Neuseeland. Klingt erst mal seltsam, aber an Uluru hat man sich schon soweit gewöhnt, dass man Ayers Rock schon gar nicht mehr sagen muss, um zu wissen, um welchen Fels es sich handelt.

Ein Land mit ähnlicher Historie besuchen wir heute: Neukaledonien. Die Benennung stammt – genau – von James Cook, das Staatsoberhaupt der Insel   ist aber anders als gestern nicht Königin Elizabeth II ., sondern der gewählte französische Präsident Emmanuel Macron. Neukaledonien ist nicht Teil der Europäischen Union, das ist aber anderen französischen „Überseegebieten“ vorbehalten.

Aber bevor die Europäer die Insel im Südpazifik „entdeckten“, hatten sie schon längst Menschen besiedelt, die sich Kanaken nennen und ihre Heimat Kanaky. Klingt komisch, ist aber so. Und wer die Selbsbezeichnung des auf Neukaledonien/Kanaky lebenden Volkes als abwertende Beleidigung benutzt, sollte eines wissen: „Kanake“ heißt in der dortigen Sprache schlicht „Mensch“. Wäre das also auch geklärt, so kurz vor Weihnachten.

Die heutige Frage:

An zwei französischen Überseedepartements und damit EU-Gebiet sind wir auf unserer Reise schon vorbei, auf welches treffen wir noch, wenn wir weiter reisen wie bisher?

  1. Guadeloupe

  2. Réunion

  3. Martinique

Zu unserem Gewinnspiel auf einer Extra-Seite geht es hier.

Heute gibt es zu gewinnen:

360-Grad-Protection von Mophie und Gear4 für iPhone 13 Pro Max

Ausgestattet mit dem neuen D3O-Aufprallschutz federn die Cases von Mophie Stürze aus bis zu vier Metern Höhe ab. Je nach Modell sind sie in verschiedenen Farben, Stärken und Designs erhältlich und kompatibel zu Magsafe.  Die Folie Glass XTR der Marke Invisible Shield bringt den Einsatz des Aufprallschutzmaterials D3O als Glasbildschirmschutz. Eine zusätzliche hydrophile Schicht reduziert demnach die Reibung der Finger über die Oberfläche des Bildschirms und soll dafür sorgen, dass das Display uneingeschränkt berührungsempfindlich bleibt.

Macwelt Marktplatz

2628364