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Advent 2021: Einmal um die ganze Welt: Ukraine

23.12.2021 | 00:01 Uhr | Halyna Kubiv

Noch einmal schlafen und schon ist Heiligabend? Falsch, in der Ukraine ist Weihnachten erst am 7. Januar.

Wir reisen indes von Moskau eine Zeitzone weiter und landen beim sĂŒdwestlichen Nachbar Russlands, in der Ukraine. Weihnachten wird hier ausgiebig gefeiert, wenngleich ohne Geschenke und zwei Wochen spĂ€ter als in Deutschland. Der julianische Kirchenkalender eben. Der Advent fĂ€llt deswegen weg, keine Geschenke, Weihnachten in der Ukraine muss ziemlich trist ausschauen, oder?

Von wegen! So viele Aberglauben, BrĂ€uche, Legenden rund um Weihnachten wie in der Ukraine kenne ich aus keinem anderen Land. Die meisten sind adaptierte BrĂ€uche aus dem heidnischen bzw. mittelalterlichen Erntezyklus. Jemand recht Aufmerksamer hat einmal treffend gescherzt: Die Ukrainer sind nur noch schlecht getaufte Heiden, was allein nach einem Blick in die BĂŒcher stimmen kann. Die Christianisierung begann im Land Ende des 9. Jahrhunderts, in der frĂŒhen Neuzeit tobten verbitterte Religionskriege zwischen Katholiken und Orthodoxen, in der Jahren der UdSSR-Herrschaft war die Kirche gar verboten, so konnte die Institution im Land nie eine dogmatische und mĂ€chtige Stelle annehmen wie zum Beispiel in Spanien oder Italien.

Vielleicht deswegen geht es bei der ukrainischen Weihnacht nicht so sehr um Geburt Jesu, sondern um Neuanfang, wovor sich die dunklen MĂ€chte austoben mĂŒssen. Dieses Treiben in der Nacht vor Weihnachten mit dem bunten Reigen von Teufeln, Hexen, Dorfjugend und Dorfobrigkeiten hat der Schriftsteller Nikolai Gogol in seiner ErzĂ€hlung „Abende auf dem Weiler bei Dikanka“ eingefangen. Verfilmt hat dieses MĂ€rchen Alexander Rou aus unserer gestrigen Geschichte. Den Film gibt es seit einem Jahr auf Youtube , mit automatischen Untertiteln und automatischen Übersetzung von Youtube auf Deutsch kann man die Geschehnisse sehr gut verfolgen.

Frage des Tages:

Wer an die moderne Ukraine denkt, dem kommt wahrscheinlich als erstes Chornobyl in den Sinn (Danke, HBO!) und die GebrĂŒder Klitschko mit ihren eisernen FĂ€usten. Doch auch Nerds und Mac-Fans kommen auf Ihre Kosten. Ok, ĂŒber die Apple-ID-Phisher reden wir heute nicht, aber zum Beispiel „Stalker I“ und Stalker II“ wurden in Kyiv entwickelt, wobei wir schon wieder bei Chornobyl metaphorisch und geographisch wĂ€ren. Der Mac-App-Entwickler Mac Paw hat seinen Stammsitz in der Ukraine, einige gute iOS- und macOS-Apps sind auch im Land entstanden. Deswegen die heutige Frage: welche von den drei aufgelisteten Apps ist nicht aus einer ukrainischen Entwickler-Schmiede entstanden?

  1. Spark

  2. Aurora HDR

  3. Things

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