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Adventskalender: 2003 – Das Jahr des Notebook

13.12.2020 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Dass die Zukunft mobil sein wird, hat Apple noch lange vor dem iPhone (und iPad) erkannt. Die Macs mussten sich zuerst von Kabeln lossagen.

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Was war 2020 doch für ein Jahr! Nun gut, die UNESCO hatte es als Jahr der Pflanzengesundheit definiert, das war aber weit bevor man auch nur ahnen konnte, dass 2020 recht ungemütlich wurde. Doch war es auch das internationale Jahr der Krankenschwester (und der Hebamme) – mehr denn je hat es fähige und eifrige Pflegekräfte gebraucht. Um deren Einsatz zu würdigen, der 2021 nicht leichter wird, reicht es nicht, sich abends applaudierend auf den Balkon zu stellen.

Für Apple war 2020 das erste Jahr des Umstiegs, wobei an sich ein jedes Jahr für Apple eines des Wandels ist. Neben den oft spektakulären Wandeln wie dem Wechsel des Prozessorlieferanten oder der Einführung einer neuen Produktkategorie bei Apple gibt es auch einige schleichende Paradigmenwechsel in der Apple-Geschichte. Das Jahr 2003 markierte einen solchen.

Dabei hatte alles schon viel früher angefangen. Steve Jobs selbst pries den Mac von 1984 als einen portablen Computer, man solle nie einem Rechner trauen, den man nicht hochheben könne. Später wurde Apple Pionier bei Laptops und scheiterte zunächst mit dem Newton, um Jahre später mit dem iPhone glanzvoll zu zeigen, dass man nun einen Hochleistungscomputer in die Hosentasche stecken könne.

Apple hatte früh begriffen, dass Computer immer portabler würden. Zwar zeigte Apple Ende der Neunziger mit dem iMac noch einmal, wie man selbst einen Desktop tragen könne, doch der Trend wies schon lange in Richtung mobiler Mac. Schon lange sagt Apple nicht mehr, wie sich der Umsatz in seiner Mac-Sparte verteilte, zuletzt waren aber 70 Prozent der verkauften Macs Macbooks – Tendenz steigend.

Anfang 2003 waren die Anteile von Desktops und Laptops noch ungefähr gleich groß, doch die erkannte Verschiebung ließ Steve Jobs auf der Macworld Expo 2003 das „Jahr des Notebook“ ausrufen – die UNESCO war da anderer Ansicht, im Internationalen Jahr des Süßwassers.

Gleich zwei schicke neue Powerbooks (es war ja noch die Zeit des PPC) hatte Apple zur wichtigsten Mac-Messe nach San Francisco mitgebracht, die nichts weiter darstellen sollten als „Power and Sex“. Größe zählt, aber manchmal ist das Kleine ganz groß.

So beeindruckte zwar das neue 17-Zoll-Powerbook mit dem neuen Gehäusematerial Aluminium, wer etwa Designs seinen Kunden präsentieren wollte, sollte mit dem Riesenbildschirm des tragbaren Mac Eindruck schinden können. Andere wünschen sich hingegen ein kompakteres Modell, das man überall mit hin nehmen kann und das dennoch keine Kompromisse macht wie zu jener Zeit das iBook: Das 12-Zoll-Powerbook war geboren, eines der schönsten Mobilgeräte, das Apple je baute. Und dass Größe relativ ist, führte Apple dann gleich in der Produktwerbung mit zwei Prominenten vor: Dem 2,29 großen Basketballer Yao Ming, seinerzeit für die Houston Rockets tätig und dem kleinwüchsigen (81 Zentimeter) Schauspieler Verne Troyer. Klar, wer da das große und wer das kleine Powerbook in die Hände bekam: Der Große das Kleine und der Kleine das Große!

Das Jahr 2003 bescherte Apple nicht nur Erfolge in Sachen mobiler Macs, während der Desktop langsam zu schwächen begann. Der iMac G4, jene auch „Schneekönigin“ genannte Schönheit bekam im November nun auch eine 20-Zoll-Variante zu denen mit 15 Zoll und 17 Zoll hinzu, der Powermac begann aber langsam auf dem letzten Loch zu pfeifen. Die seit Sommer 2002 als Power Macs MDD (Mirrored Drive Doors) bekannten Maschinen waren unsäglich laut, bei der kleinsten Anstrengung sprangen die Lüfter an und gingen nicht mehr aus.

Abhilfe sollte der Power Mac G5 schaffen. Nun lieferte IBM exklusiv die Chips zu, nachdem man sich das zuvor mit der Motorola-Ausgliederung Freescale aufgeteilt hatte. Die neue Generation war effizienter geworden, das auch, aber vor allem räumte Apple im Gehäuse kräftig auf und ermöglichte so, dass es mehr laminare als chaotische Luftströmungen gab,  um die immer noch enorme Abwärme der Prozessoren abzuführen. Die stärksten G5-Modelle hatten noch den Trick mit einer Flüssigkeitskühlung versucht, dass aber der Weg des PowerPC bald an sein Ende geraten würde, war Apple bewusst.

Dann, irgendwann im Spätsommer oder Herbst, bekam Steve Jobs die Nachricht, dass etwas mit seiner Bauchspeicheldrüse nicht in Ordnung sei. Die Öffentlichkeit sollte erst ein Jahr später davon erfahren.

Die Frage: Den Inselzellentumor hatten Jobs’ Ärzte nur durch Zufall bei einer Routinekontrolle entdeckt. Von einer Reise nach Indien hatte Steve Jobs in jungen Jahren eine Infektionskrankheit mitgebracht, deren Spätfolgen er in Routinekontrollen beobachten ließ. Welche Krankheit war das?

  1. Ruhr

  2. Cholera

  3. Beulenpest

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