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Adventskalender: 2007 – Die Multimilliardendollarwette

04.12.2020 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Das erste iPhone war ein Risiko für die gesamte Firma. Apple hat seine Existenz auf den Erfolg seines Smartphones gewettet.

„Apple ist ja eh’ in zwei Jahren pleite“ lautet ein geflügeltes Wort, seit, ja seit: Einer von Apples Beinahe-Pleiten? Oder schon seit Firmengründung im Jahr 1976? Das Mantra ist mittlerweile verklungen, keine Ahnung, wann man es zuletzt gehört hatte. Womöglich flackerte es nochmal Ende 2018 auf, als das iPhone XS nicht so recht abheben wollte und der Aktienkurs der Firma, die kurz zuvor als Erste mehr als eine Billion US-Dollar an der Börse wert war, merklich nachgab.

Aber damals war die Einschätzung genau so verkehrt, wie sie es bei all den Gelegenheiten davor schon gewesen war. Nur einmal hätten die Skeptiker beinahe recht behalten, wobei, wenn das mit dem iPhone im Jahr 2007 schiefgelaufen wäre, dann hätte es vielleicht keine zwei Jahre mehr bis zum Ende Apples gedauert.

Nichts weniger als die gesamte Firma habe man auf das revolutionäre Smartphone gewettet, erklärten die Beteiligten im Rückblick. Was, wenn Steve Ballmer, seinerzeit noch Microsoft-CEO, recht behalten hätte, mit der Einschätzung, dass „Niemand“ ein solch teures Telefon kaufen wollte? Was, wenn die drei für die Vorstellung auf der Macworld Expo im Januar 2007 alle gestreikt hätten? Fieberhaft hatten Apples Ingenieure in den Wochen vorher nochmals ihre Bemühungen verstärkt, die Weihnachtstage müssen für jene Personen eher ausgefallen sein.

Vermutlich wusste Apple aber, dass es gewonnen hatte, als erste Plagiate auftauchten, HTC machte den Anfang. Bei Samsung soll man gerätselt haben, wie ein solch großer Bildschirm mit einer Batterie betrieben werden konnte. Als man in Korea dann die ersten iPhones aufschraubte, war das Rätsel zwar gelöst, aber durch ein Neues ersetzt: Wie bekommt man denn nun all die Komponenten neben den riesigen Akku in ein derart dünnes Gehäuse?

Plagiat, so heißt es ja, sei die größte Form der Wertschätzung. Und obwohl es Apple sichtlich nicht amüsiert hatte, dass andere das iPhone sofort kopieren wollten, war damit aber klar, dass die Revolution des Mobilfunkmarktes nicht nur eine angekündigte war, sondern tatsächlich rollte. Das sieht man daran, wenn man sich an die Platzhirschen aus der Mitte der Nullerjahre vergegenwärtigt. Nokia, Sony-Ericsson, Motorola: Die sind nun vergessen, zerschlagen oder in andere Firmen aufgegangen oder produzieren wieder Gummistiefel in Finnland. Apple hat seither fast zwei Milliarden iPhones verkauft, von denen noch gut eine Milliarde aktiv ist – der Rest ist zu großen Teilen recycelt. Apple hat die Wette gewonnen, aber gewaltig.

Die heutige Frage: Eine der Konsequenzen für die beinahe verwette Firma aus dem iPhone war, dass Apple die Veröffentlichung eines bereits auf der WWDC 2006 angekündigten Mac-Betriebssystems verschieben musste. Das war welche Version?

  1. Mac-OS X 10.3 Panther

  2. Mac-OS X 10.4 Tiger

  3. Mac-OS X 10.5 Leopard

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