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Adventskalender: 2010 – Ein iPhone in groß – oder doch weit mehr?

06.12.2020 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Das iPad ist gleichzeitig der Vorgänger und der Nachfolger des iPhones. Früher als Projekt gestartet, kam das Gerät später auf den Markt.

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Nichts weniger passiere hier als der Anbruch der Post-PC-Ära, vermeldete Apple-Gründer und -CEO Steve Jobs stolz bei der Präsentation des iPad. Nun, wie man es nimmt: So ganz vorbei ist die Ära des PC noch lange nicht. Das iPad sei ein Computer, Punkt – heißt es in der Apple-Werbung. Daran besteht kein Zweifel – und doch ist das iPad eben ein ganz anderer Computer als das, was man im Jahr 2010 unter einem PC verstand.

In einer Art und Weise ist das iPad sogar ein sehr p .C., also ein sehr persönlicher Computer, denn nach wie vor verweigert sich Apple einer Mehrbenutzeroption, Ausnahmen gibt es nur für Schulen. So sollte also tunlichst eine jede Person im Haushalt ein eigenes iPad nutzen, so aufteilen wie einen Familiencomputer mit Logins für jedes Familienmitglied, kann man das iPad nicht.

Wenn man Apple aber beschimpft, dies doch nur aus Gründen der Gewinnmaximierung zu machen, tut man dem Unternehmen Unrecht. Natürlich könnte man iPadOS so umbauen, dass man mehrere Nutzer daran anmelden kann, vielleicht passiert das sogar in ein paar Jahren und Versionsnummern. Aber das System ist eben nicht dafür gedacht, das war es nie. Es gibt keine Möglichkeit wie unter macOS Programme für alle Benutzer zur Verfügung zu stellen, jeder iPad-Anwender müsste seine eigenen Apps pflegen, neben all den anderen persönlichen Dateien. Sinnvoll wäre das nur für iPads mit sehr viel Speicher, ab 512 GB aufwärts. Und dann auch eher nicht für die Familie, aber so könnte man noch sauberer Daten der Firma von den eigenen trennen, ohne zwei Geräte verwenden zu müssen. Immerhin kann ja das iPhone nun Dual-SIM, das hat auch eine Weile gedauert.

So ist das iPad Pro von 2020 immer noch kein Laptop-Ersatz, selbst wenn man in vielen Berufen damit den kompletten Arbeitstag verbringen kann. Dass das iPad eine enge Verwandtschaft zum iPhone nach wie vor pflegt, lässt sich kaum verleugnen.

Dabei war es wohl eher so, dass Apple kurz nach der Jahrtausendwende zunächst an einem Tabletcomputer herumentwickelte. Hatte Bill Gates nicht gesagt, dass in zehn Jahren alle Computer so aussehen würden? Apple tat sich aber nicht den Tort an, sein Desktop-Betriebssystem für Touch- oder Stifteingaben anzupassen zu wollen, sondern ging völlig neue Wege. Diese waren nach kurzer Zeit schon so vielversprechend, dass man eben erst einmal ein Telefon aus den Ideen machte. Das iPad kam dann drei Jahre später.

Schon Ende 2009 kursierten diverse Gerüchte, dass Apple bald ein iTablet vorstellen würde, ein iSlate – oder eben ein iPad, wie man um den Jahreswechsel herum dann erstmals lesen konnte. Microsoft wäre Apple ja beinahe zuvorgekommen und zeigte auf der CES in Las Vegas ein von HP entwickeltes Slate, das Steve Ballmer eher lieblos herumzeigte. Die Macworld Expo sollte 2010 erstmals ohne Apple stattfinden und überhaupt zum letzten Mal, für den 27. Januar setzte Apple ein eigenes Event an.

Auf dem zeigte dann ein ernsthaft kranker aber doch recht entspannter Steve Jobs, wofür das iPad denn eigentlich da ist: E-Mails schreiben und Lesen, im Internet surfen, auf Youtube und anderswo Video schauen, seine eigenen Fotos auf einem großen Bildschirm betrachten und vieles mehr: Das erste iPad war vor allem ein Consumer-Gerät. Das zeigte auch das Setting: Jobs lehnte auf einem Sofa und starrte nicht auf einem Schreibtisch in ein seltsames Laptop.

Immerhin ist das iPad fast elf Jahre später weit mehr als das Gerät, das es zu Anfang sein konnte. Ein Computer, ein persönlicher.  Etwas Neuartiges im Vergleich zur Computerwelt von vor 2010. Aber an sich doch kein Post-PC.

Die Frage: Dem ersten iPad fehlte etwas Wesentliches, was Apple in die zweite Generation einbaute. Dabei sprechen wir nicht über den weit schnelleren Prozessor, den das iPad 2 bekam, sondern über folgende Komponente:

  1. Kopfhörerbuchse

  2. Kamera

  3. 3G-Funkmodem

Wenn Sie die Antwort wissen, tragen Sie diese mitsamt Ihrer Adresse bitte in das Gewinnspielformular ein. Mitarbeiter der IDG Communications AG und ihre Angehörigen dürfen nicht teilnehmen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nicht ausgeschlossen ist aber, dass Sie gewinnen können.

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