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Adventskalender: 2012 – Größe zählt also doch

12.12.2020 | 00:01 Uhr | Peter Müller

2012 hatte Apple es gewagt, bei mehreren Produkten neue Größen auszuprobieren, zwei davon sind geschrumpft – und eines gewachsen.

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Das erste Jahr nach Steve Jobs’ Ableben brachte einige Veränderungen in der Unternehmenskultur. Man kann annehmen, dass alle Produkte, die Apple in jenem Jahr und auch noch in den beiden folgenden vorstellte, Steve Jobs noch bekannt waren, Hardwareentwicklung geht ja nicht so schnell wie die eines Impfstoffes …

Im Oktober 2012 wagte Apple, mal wieder eine wichtige Komponente bei einigen seiner Produkte wegzulassen: Das CD/DVD-Laufwerk, das zuletzt nur als „Superdrive“ benannt wurde. Einen super Nutzen hatte es aber für immer weniger Benutzer, schon das Ende 2011 erschienene Betriebssystem OS X Lion verkaufte Apple nicht mehr auf DVD, sondern als Download aus dem Mac App Store und optional auf USB-Stick. Für den 2012 bereits erschienen Nachfolger Mountain Lion gab es nicht mal mehr den Stick.

Also: Hinfort mit dem optischen Laufwerk! Die im Oktober 2012 gezeigten Macbooks Pro konnten so deutlich dünner ausfallen als ihre Vorgänger, ebenso die zeitgleich gezeigten iMacs, bei denen man sich noch mehr fragte, wo denn der Computer da in diesem schicken Monitor steckt. Nur ein 13-Zoll-Modell des Macbook Pro behielt Apple als Konzession an die Leute, die immer noch Software auf CD/DVD kaufen oder sich Filme nicht im Internet ansehen, sondern eine DVD einlegen.

Steve Jobs hätte diese weitere Reduktion des Mac sicher nicht nur gefallen, wir gehen davon aus, dass er noch in die Entscheidung involviert war. Und vielleicht sogar in die, nun doch ein kleineres Tablet anzubieten, trotz seines Geschimpfes über die Konkurrenz, deren 7-Zoll-Tablet seien „Totgeburten“. Aber das iPad Mini hat ja seit jeher eine Diagonale von 7,9 Zoll.

Dabei profitiert das kleine Tablet auch von der technischen Änderung, die zeitgleich auch der große Bruder iPad 9,7 erfuhr: Weg mit dem doch recht breiten Dock-Connector, her mit dem kompakten Lightning. Manchmal entscheiden halt doch die Zentimeter. Lightning war und ist eine proprietäre Schnittstelle Apples, die bald den Weg alles irdischen gehen könnte. Cupertino – damals vermutlich noch unter der Leitung des ungeduldigen Steve Jobs – dauerte die Standardisierung von USB-C einfach zu lange, weshalb man dann eben eine eigene Lösung präferierte.

Und bei noch einem Gerät zählte im Jahr 2012 die Größe: Das iPhone 5 wurde zwar nicht breiter, aber länger, die Bildschirmdiagonale wuchs von 3,5 auf 4 Zoll. Der Trend sollte weiter anhalten, das Ende noch nicht erreicht.

Aber vor allem änderte sich bei Apple im Jahr 2012 etwas im Umgang mit der Öffentlichkeit und den Anteilseignern. Keine Sorge, Apple bleibt weiterhin verschwiegen, nur spricht es in der Tim-Cook-Ära auch über Themen wie Umweltschutz oder Diversity, die in der Jobs-Ära keine besonders große Rolle spielten, dennoch nie vernachlässigt wurden. Was Jobs aber gar nicht guthieß, führte Tim Cook im Jahr 2012 wieder ein: Apple-Aktionäre bekommen recht regelmäßig Dividenden. Der Aktienkurs wuchs seither ins unermessliche, auch hier zählt Größe.

Die Frage zum Jahr 2012 führt uns aber zum größten TV-Ereignis jenes Jahres zurück, der Eröffnung der Olympischen Spiele in London. Während der Show hatte auch der „Vater des WWW“ Tim Berners-Lee seinen Auftritt im Olympiastadion, in einen NeXT-Cube tippte er einen Satz ein, der groß im Stadion projiziert wurde und der etwas über das Internet aussagte, zumindest über das Internet, das der britische Physiker vor rund 30 Jahren im Sinn hatte. Wie lautete der Satz?

  1. This is cool technology

  2. This is larger than life

  3. This is for everyone

Wenn Sie die Antwort wissen, tragen Sie diese mitsamt Ihrer Adresse bitte in das Gewinnspielformular ein. Mitarbeiter der IDG Communications AG und ihre Angehörigen dürfen nicht teilnehmen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nicht ausgeschlossen ist aber, dass Sie gewinnen können.

Heute gibt es zu gewinnen:

Eine der interessantesten Entscheidungen Apples im Jahr 2020: iPhones kommen fortan ohne Netzteil. Nun ja, den mickrigen 5-Watt-Stecker hat man ohnehin schon in dutzendfacher Ausfertigung herumliegen. Bei höheren Leistungen wird es aber interessant: Denn so laden Netzteile mit 20 Watt oder mehr Leistung das iPhone nicht nur schneller – mit bis zu 15 Watt über Magsafe – sondern versorgen auch iPad und Macbook flott mit frischer Energie.

Einer der führenden Hersteller von zuverlässigen und schnellen Netzteilen, auch solchen mit GaN-Technologie ist Anker, das uns für den Adventskalender heute eines der nicht im Handel erhältlichen exklusiven Ladekits gestiftet hat. Dieses besteht aus dem Ladestecker Anker Nano (20 Watt) und einem Anker PowerPort III, der an seinen beiden Anschlüssen 60 Watt liefert. Mit dabei sind auch zwei hochwertige Kabel USB-C auf Lightning und USB-C auf USB-C. Der Gesamtwert beträgt rund 135 Euro.

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