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Adventskalender: 2016 – Berührungsempfindlich

14.12.2020 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Nicht jedes Jahr gelingt Apple ein großer Wurf, manche Neuerungen verschwinden dann Jahre später stillschweigend von den Geräten.

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Eigentlich ist seit 2003 für Apple jedes Jahr ein „Jahr des Notebook“, in manchen Jahren kommen dann noch Sachen wie iPhone, iPad oder Apple Watch hinzu. Aber trotz aller Fortschritte, die speziell das iPad (Pro) in Sachen „Erste Wahl für das Büro, Atelier und Studio“ macht – so recht ersetzt hat es das Macbook (Pro) noch nicht und wird das vermutlich auch nicht  so schnell.

So erfindet Apple das Notebook zwar nicht immer wieder neu, aber im Abstand von etwa vier Jahren kommt etwas völlig Neues aus Cupertino. Nach den Powerbooks von 2003 verzögerte der Intel-Umstieg den nächsten Modellwechsel ein wenig, Ende 2008 zeigte Apple aber ein neues Macbook Pro, samt Macbook, dem nicht viel mehr fehlte als ein Firewire-Anschluss: Beide waren in einem Unibody-Aluminium gebaut, das Anfang 2008 schon im Macbook Air Premiere hatte.

Aber dann, vier Jahre später, das Weglassen des optischen Laufwerks auch im Macbook Pro. Vier weitere Jahre später – und damit vier Jahre vor den M1-Macbooks – kam indes mit der neuen  Generation von Macbooks Pro etwas dazu, was sich teilweise schon wieder verabschiedet: die Touch Bar.

Die Idee war ja an sich nicht schlecht: Lasst uns die Tastatur erweitern, geben wir an einer Stelle kontextabhängige Bedienelemente: Die Touch Bar ändert sich je nach Programm. Das ist oft sinnvoll, etwa in Logic und Garageband, wenn man auf der Tastatur ein virtuelles Instrumentarium bekommt und nun genau weiß, welche Trommel man wo schlagen kann.

In anderen Fällen ist es gewöhnungsbedürftig, denn der Blick geht doch immer weg vom Bildschirm, will man die Touch Bar nutzen – wer das Blindtippen gewohnt ist, freundet sich damit nicht mehr an.

Und dann sind da auch noch die Funktionstasten, die man übergreifend benutzte und die nun weg sind – außer man drückt erst eine Taste links unten und dann die auf der nun virtuellen Funktionsleiste.

Was aber besonders Entwickler echauffierte: Wo, verdammt, ist die Escape-Taste hin verschwunden? Nicht nur Programmierer brauchen die öfter, seit 2019 bringt Apple die ESC endlich wieder zurück auf die Tastatur, ohne die Touch Bar komplett wieder zu lassen. Eine besondere Funktion hat es ja auch auf das Macbook Air geschafft, das weiterhin physische Funktionstasten bietet: Die Touch-ID, an der die wenigsten Kritiker des Macbook Pro 2016ff Kritik äußerten.

Aber da war dann auch noch die Tastatur! Mit dem ultraflachen Macbook 12 Zoll hatte Apple einen neuen Mechanismus eingeführt: Schmetterling statt Schere. Die Notebooks konnte ein wenig dünner werden, Vieltippern ging aber der Hub verloren und überhaupt die Haptik. Laut und fehleranfällig waren die neuen Tastaturen auch noch, wer nach vier Jahren lediglich abgenutzte Beschriftungen zu beklagen hat, darf sich glücklich schätzen.

Nach und nach verbesserte Apple die Tastatur in den Macbooks Pro, mittlerweile ist sie wieder auf einem akzeptablen Niveau angelangt. Und im nächsten Jahr freuen wir uns auf eine völlig neue Integration des Macbook Pro, eventuell mit Face-ID.

Die Frage: Im Jahr 2016 verabschiedete sich Apple beim iPhone von der Kopfhörerbuchse und auch vom an Unix und NeXT erinnernden „X“ in der Nomenklatur des Mac-Betriebssystems. Nach welcher Sehenswürdigkeit war dieses macOS 10.12 benannt?

  1. El Capitan

  2. Sierra

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