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Adventskalender: 1998 – Die Erfindung des One more thing

02.12.2020 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Heute am 2. Dezember nehmen wir Sie mit auf einen gewagten Zeitsprung in das Jahr 2 n.J.R. – auch als 1998 bekannt.

Der Begriff „one more thing” war in den Jahren nach Steve Jobs‘ Rückkehr zu Apple zu einem geflügelten Wort geworden. Nicht immer, aber in den meisten Fällen leitete der CEO seine Präsentation auf Macworld Expos, WWDCs oder eben den Special Events damit zum eigentlichen Höhepunkt über. Das neue Produkt, auf das alle gewartet haben. Die überraschende Nachricht zum Schluss. Die Zugabe, die Nachspeise, der Welthit. Eine gute Show muss am Anfang knallen und am Schluss, im Mittelteil darf sie ein wenig durchhängen, aber nicht zu lange und nicht zu tief.

„One more thing“ war so sehr mit Steve Jobs konnotiert, dass sich sein Nachfolger im Amt des Apple-CEO Tim Cook zurecht nur selten anmaßte, die Worte seines Vorgängers, Mentors und Freundes zu nutzen. Manchmal geht es aber nicht anders, so leitete Tim Cook im September 2014 etwa mit den Worten „one more thing“ zu dem Showteil über, auf dem die Apple Watch Premiere feierte, das erste komplett unter seiner Ägide entstandene neue Produkt. Und natürlich hat sich „One more thing.“ auch bestens also Motto für eine weitere Show Apples im Herbst 2020 angeboten. iPhone, iPad und Apple Watch, die an sich jeden Herbst wie die Blätter von den Bäumen fallen, hatte Apple im September und Oktober schon abgehandelt, den ersten Mac mit Apple Silicon bereits zu WWDC im Juni für dieses Jahr versprochen, aber wenig Konkretes gesagt.

So war das eine Ding, das da noch kommen sollte, in dreifacher Ausfertigung, ja nicht besonders überraschend, aber eben eine eigene Show wert und nicht nur für ein Anhängsel gut.

Die erste Gelegenheit, bei der Steve Jobs die später geflügelten Worte verwendete, war gar nicht mit einem Produkt verknüpft. Die Eröffnungskeynote der Macworld Expo 1998 war gerade vorbei, mit wenig bahnbrechenden Neuvorstellungen. Sicher war der Teil mit der Präsentation von Office 98 nicht unwichtig, die nicht ganz ein halbes Jahr zuvor geschlossene Partnerschaft mit Microsoft trug Früchte – und ließ Apple am Leben.

Was damals stark interessierte, war die Frage nach dem neuen Betriebssystem für den Mac, weswegen Apple ja ein gutes Jahr zuvor NeXT gekauft und Steve Jobs wieder eingestellt hatte. Antworten dazu sollten erst im Mai 1998 auf der WWDC folgen, das „one more thing“ war etwas anderes. „Ach, übrigens … wir machen wieder Gewinn“ lautete der Satz im Zusammenhang: Nach einem verlustreichen Jahr 1997 die erste wirklich gute Nachricht. Die Powermac G3, die Apple im November 1997 gezeigt hatte, kamen offenbar gut an und das Ende des Rechtsstreits mit Microsoft ließ auf eine neue Zukunft hoffen. Wenn die Leute gewusst hätten, was für eine Zukunft das sei – sie hätten Haus und Hof verkauft, in Apple-Aktien investiert und könnten heute sich die halbe Stadt von dem Gewinn kaufen.

Die heutige Frage dreht sich um das neue Mac-Betriebssystem, das Jobs von NeXT mitgebracht hatte und im Mai 1998 den Namen Mac-OS X bekam. Im Januar 1998 hatte es noch eine anders geplante Struktur und vor allem einen anderen Projektnamen. Wie lautete dieser?

  1. Symfony

  2. Rhapsody

  3. Opera

Wenn Sie die Antwort wissen, tragen Sie diese mitsamt Ihrer Adresse bitte in das Gewinnspielformular ein. Mitarbeiter der IDG Communications AG und ihre Angehörigen dürfen nicht teilnehmen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nicht ausgeschlossen ist aber, dass Sie gewinnen können.

Heute gibt es zu gewinnen:

Eine der interessantesten Entscheidungen Apples im Jahr 2020: iPhones kommen fortan ohne Netzteil. Nun ja, den mickrigen 5-Watt-Stecker hat man ohnehin schon in dutzendfacher Ausfertigung herumliegen. Bei höheren Leistungen wird es aber interessant: Denn so laden Netzteile mit 20 Watt oder mehr Leistung das iPhone nicht nur schneller – mit bis zu 15 Watt über Magsafe – sondern versorgen auch iPad und Macbook flott mit frischer Energie.

Einer der führenden Hersteller von zuverlässigen und schnellen Netzteilen, auch solchen mit GaN-Technologie ist Anker, das uns für den Adventskalender heute eines der nicht im Handel erhältlichen exklusiven Ladekits gestiftet hat. Dieses besteht aus dem Ladestecker Anker Nano (20 Watt) und einem Anker PowerPort III, der an seinen beiden Anschlüssen 60 Watt liefert. Mit dabei sind auch zwei hochwertige Kabel USB-C auf Lightning und USB-C auf USB-C. Der Gesamtwert beträgt rund 135 Euro.

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