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Aha-Effekt einbauen

26.01.2012 | 11:05 Uhr |

Aha-Effekt einbauen

Kurze Sätze, anschauliche Wortwahl: Damit schaffte es Jobs, seinen Zuhörer Botschaften zu übermitteln, die diese auch verstanden haben, um sie direkt anschließend in die Welt hinaus zu posaunen. Aber ohne die am Anfang erwähnten Spezialeffekte ging es auch bei Jobs nicht ab. "Jede Präsentation von Steve Jobs hatte einen Moment, den Neurowissenschaftler als ‚emotionsgeladenes Ereignis’ bezeichnen", so Carmine Gallo. Es ist ein Moment, der den Zuhörern signalisiert: "Merk dir das jetzt!"

Ein Beispiel: Auf der Macworld 2007 sprach Jobs von "drei revolutionären Produkten": ein Breitbild-iPod mit Touchscreen, ein Mobiltelefon und ein Internet-Kommunikationsgerät. Und das emotionsgeladene Ereignis? "Das sind nicht drei verschiedene Geräte", so Jobs damals. "Das ist ein und dasselbe Gerät!" Die Zuhörer brachen in Beifallsstürme aus, schreibt Gallo, weil diese Auflösung so unerwartet und unterhaltsam war.

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