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Airpods vs. Airpods Pro vs. Powerbeats Pro: Welche Kopfhörer sind die besten?

11.11.2019 | 16:41 Uhr |

Apple verkauft derzeit drei kabellose Kopfhörer mit H1-Chip. Die Frage, welche davon die besten sind, lässt sich leicht beantworten. Die viel bessere Frage aber lautet: Welche sind die besten Kopfhörer für Sie?

Apple verkauft derzeit drei verschiedene kabellose Kopfhörer mit H1-Chip: die Airpods, die Airpods Pro und die Powerbeats Pro. Der H1-Chip bietet gleich mehrere Vorteile:

  • einfache Kopplung mit dem iPhone

  • Freisprecheinrichtung mit Siri

  • automatische Kopplung mit allen Ihren Apple-Geräten über iCloud

Wenn Sie ein iPhone besitzen, bietet es sich also durchaus an, sich einen Kopfhörer mit H1-Chip zuzulegen. Die Frage, welcher der Kopfhörer der beste ist, lässt sich eigentlich auch ganz leicht beantworten: die neuen Airpods Pro. Die bessere Frage lautet allerdings: Welcher der drei Kopfhörer ist der beste für Ihre Bedürfnisse?

Airpods: die "günstigste" Option

Die Airpods befinden sich mittlerweile mit einer leicht verbesserten Akkulaufzeit und der freihändigen Siri-Unterstützung in der zweiten Generation. Und jetzt, da die Airpods Pro draußen sind, gibt es auf den ersten Blick keinen Grund, sie zu kaufen. Die Airpods Pro sind um Längen besser und auf jeden Fall den höheren Preis wert. Die Airpods ermöglichen im Vergleich zur Pro-Variante keine individuelle Passform, um eine Abdichtung im Ohr zu schaffen – und das bedeutet: weniger Klangqualität, mehr Außengeräusche und sie können leichter herausfallen.

Allerdings sind die Airpods die beste Wahl, wenn man für einen Kopfhörer mit H1-Chip möglichst wenig zahlen möchte. Ohne induktives Lade-Case kosten die Airpods 179 Euro. Und gelegentlich findet man sie im Angebot. In unserem Ratgeber verraten wir Ihnen, wo Sie die Airpods auch deutlich günstiger bekommen.

Airpods Pro: Teurer... aber auch besser

Wenn für Sie die Musikqualität im Vordergrund steht oder Sie die Umgebungsgeräusche einfach mal ausblenden möchten, werden Sie auf die Airpods Pro umsteigen wollen. Zugegeben: Die Airpods Pro sind mit rund 279 Euro deutlich teurer als die Airpods. Das sind 100 Euro mehr als einfache Airpods und 50 Euro mehr als Airpods mit einem drahtlosen Lade-Case.

Dafür bekommt man aber auch was für sein Geld: Die kürzeren Stiele machen die Airpods Pro bequemer und machen auch optisch einen besseren Eindruck als die längeren Stiele der Airpods. Die Silikonaufsätze verbessern die Klangqualität, blockieren gleichzeitig Außengeräusche und sorgen für einen besseren Halt. Darüber hinaus sind sie schweißresistent – perfekt für das nächste Training.

Es sind nicht die am besten klingenden kabellosen Ohrhörer, die man für 270 Euro kaufen kann, aber sie klingen viel besser als normale Airpods. Trotz des höheren Preises sind die Airpods Pro eindeutig die besten der drei Modelle. Wer sie möglichst schnell bekommen will, soll sich bei den Drittanbietern wie Amazon umschauen, Apple verspricht die nächste Lieferung erst am 26. November (Stand 11. November).

Powerbeats Pro: Power (fast) ohne Ende

Obwohl die meisten Benutzer wahrscheinlich mit den Airpods Pro am glücklichsten wären, gibt es immer noch ein paar Gründe, warum Sie sich stattdessen für die Powerbeats Pro Kopfhörer entscheiden sollten. Auf der einen Seite sind sie mit rund 250 Euro etwas günstiger als die Airpods Pro, auf der anderen Seite verfügen sie aber leider über keine aktive Geräuschunterdrückung. Außerdem ist das Ladecase zu groß, als dass es problemlos in die Hosentasche passen würde.

Dafür sitzen die Kopfhörer dank Ohrbügel fest im Ohr und sind somit perfekt für den Sport geeignet. Egal, welche Übung Sie durchführen – die Powerbeats Pro bleiben an Ort und Stelle.

Abgesehen von der bessern Audioqualität, ist der eigentliche Kaufgrund für die Powerbeats Pro die Akkulaufzeit. Alle drei Kopfhörer haben genügend Akku im Ladecase, um Sie sie rund 24 Stunden nutzen können. Die Airpods und Airpods Pro halten jedoch nur 4,5 bis 5 Stunden, bevor Sie sie wieder über das Case aufladen müssen. Die Powerbeats Pro halten mit rund 9 Stunden Wiedergabezeit etwa doppelt so lange.

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