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Analyst: Randale um iPhone 4S in China soll Lehre für Apple sein

26.12.2012 | 05:59 Uhr |

Analyst: Randale um iPhone 4S in China soll Lehre für Apple sein

Das iPhone 4S kommt mit rund dreimonatiger Verspätung in China an und ist zum Verkaufsstart heiß begehrt. Diverse Apple Stores melden das Ende des Inventars, solange noch lange Schlagen um Einlass begehren. In Shanghai kommt es deshalb zu Tumulten.

Marktforscher raten daher Apple, die Freigabe von neuen Produkten in China nicht um Monate zu verzögern und die Online-Bestellungen dort sobald wie nur möglich zu erfüllen. Mit drei Monaten Verspätung gegenüber dem US-Markt - und vollen zwei Monaten nach dem Verkaufsbeginn in Hong Kong - wurde am 13. Januar das iPhone 4S offiziell in Peking im Apple Store verkauft, aber das Angebot war der Nachfrage bei weitem nicht gewachsen. Nachdem Mitarbeiter Kunden, die trotz frostigen Temperaturen über Nacht vor dem Laden Schlange standen, das Ende des Lagerbestandes verkündeten, begann ein wütender Kunde, die Fassade mit Eiern zu bewerfen.

Nach dem Zwischenfall drohte Apple, den Verkauf des iPhone 4S in allen fünf Apple Stores in Peking und Shanghai zu stoppen. Der Verkauf über Apples Online-Store und durch den offiziellen Netzwerkbetreiber China Unicom geht jedoch weiter.

Apple hat bereits eine ganze Reihe von Produkten erst Monate nach der Freigabe in den USA in China eingeführt. Apple trägt aber keine Alleinschuld an den Verzögerungen: Die Freigabe durch die Behörden dauert in der Regel bis zu drei Monate. Zu Jahresende ist so das iPhone 5 noch nicht offiziell in China zu haben - auf dem Graumarkt werden für das jüngste Apple-Handy dafür deutlich überhöhte Preise gezahlt.

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