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Analystin: Fairness für Entwickler kostet Apple kaum Geld

09.09.2021 | 09:10 Uhr | Peter Müller

Während Apples Zugeständnisse an Entwickler kaum Auswirkungen auf die Bilanz haben dürften, dreht die Legislative die Schrauben stärker an.

Apple kommt seinen Kritikern ein Stück weit entgegen und lässt den Anbietern von Kiosk-Apps im App Store ein paar Freiheiten mehr, um ihre Kunden über alternative Bezahlmethoden für Inhalte zu informieren. Das wird kaum Auswirkungen auf Apples Business haben, hat laut Macrumors die Analystin Katy Huberty von Morgan Stanley ausgerechnet. Im schlimmsten Fall werde Apple im Fiskaljahr 2022 ein bis zwei Prozent weniger Gewinn pro Aktie erreichen.

Doch könnte es für Apple weit schlimmer kommen, Kongressabgeordnete beider Parteien sind fest entschlossen, die Regeln weiter zu verschärfen. Senatorin Amy Klobuchar erklärte gegenüber Bloomberg : ""Obwohl Apple einige kleine Schritte unternommen hat, um auf die Kritik an seinem wettbewerbsfeindlichen Verhalten zu reagieren, gingen diese nicht annähernd weit genug. Es gibt eine wachsende Dynamik zur Verabschiedung des Open App Markets Act, um endlich gegen die Doppelmonopole von Apple und Google vorzugehen, und ich werde weiterhin mit meinen Kollegen auf beiden Seiten des Flurs zusammenarbeiten, um dies zu erreichen". Das geplante Gesetz soll den Anbietern von App Stores etwa verbieten, Entwicklern eine bestimmte Zahlungsmethode vorzuschreiben, App-Stores soll es untersagt werden, nicht-öffentliche Informationen zu nutzen, um mit kleineren Entwicklern zu konkurrieren. Apps, die unterschiedliche Preisstrukturen innerhalb und außerhalb der App Stores nutzen, dürfen nicht mehr bestraft werden.

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