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Anbieter

19.01.2007 | 13:06 Uhr |

Anbieter

Neben T-Com tummeln sich diverse andere DSL-Anbieter am Markt: Zur einen Gruppe zählen Telefongesellschaften wie unter anderem Arcor, BerliKomm, NetCologne und Alice/Hansenet. Hier muss der Kunde seinen eventuell bestehenden Telefonanschluss bei der Telekom kündigen und wechselt unter Beibehaltung seiner Telefonnummer zum neuen Provider, über den er fortan telefoniert und surft. Zur zweiten Gruppe gehören unter anderem QSC und NGI. Diese unabhängigen DSL-Provider legen einen zusätzlichen DSL-Anschluss, und der Kunde kann bei seiner Telefongesellschaft bleiben. Auch immer mehr Telefongesellschaften gehen dazu über, DSL-Anschlüsse solo anzubieten, sodass die Auswahl zunimmt. Die dritte und größte Gruppe der Anbieter nutzt die Infrastruktur der Telekom und vermarktet deren Angebote. Dazu gehören unter anderem T-Online, 1&1, AOL, GMX, cityweb, snafu oder Schlund & Partner. Um diese Angebote nutzen zu können, ist ein T-DSL-Anschluss bei der Deutschen Telekom erforderlich.

Abrechnung

Neben den unterschiedlichen Providern erschweren Dutzende verschiedener Tarifmodelle die Entscheidung. Grundsätzlich lassen sie sich in drei Kategorien unterteilen: Abrechnung nach Online-Zeit, Datenvolumen oder Flatrate. Die Abrechnung nach Online-Zeit kennt jeder, der schon einmal per Modem oder ISDN online war. Pro Minute Online-Zeit wird ein bestimmter Betrag fällig, das heruntergeladene Datenvolumen spielt keine Rolle. Die Nutzer einer Flatrate kümmert weder Online- Zeit noch Datenvolumen, Sie können rein theoretisch 24 Stunden am Tag online sein und beliebig große Datenmengen hinauf- oder herunterladen. Bei einem Volumentarif erhält man meist ein Freivolumen von wenigen Gigabyte und zahlt darüber hinaus für jedes übertragene Megabyte. Kommt man nur in Ausnahmefällen über das Freivolumen hinaus, sind solche Tarife oft gar nicht schlecht. Einige Anbieter haben sie allerdings schon zugunsten günstiger Flatrates gestrichen. Die Wahl des geeigneten Tarifmodells hängt in erster Linie davon ab, wie Sie die Internet-Verbindung nutzen (siehe Tipp-Kasten am Ende des Artikels). Wird ein DSL-Anschluss von mehreren Anwendern in einem privaten oder Firmennetz genutzt, ist in den meisten Fällen die Flatrate die beste Variante. Normalerweise sollte ein Neukunde mit einem Zeittarif oder, falls noch verfügbar, einem Volumentarif beginnen und nach ein paar Monaten überprüfen, ob der Wechsel zur Flatrate sinnvoll ist. Deshalb sollte man sich vorher auch über Kündigungsfristeninformieren. Einige Anbieter gestatten völlig unkompliziert den monatlichen Wechsel, andere nageln einen gleich auf ein Jahr fest oder erheben Gebühren für den Wechsel der Abrechnungsmethode.

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