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Angebliche Preisabsprachen: Klage gegen Apple, Spotify und andere

10.03.2020 | 13:11 Uhr | Peter Müller

Das Unternehmen Pro Music Rights (PMR) verklagt Stramingunternehmen wie Apple, Spotify, Soundcloud und andere. Der Vorwurf: Wettbewerb schädigende Konspiration.

Das von dem 20-jährigen Jake P. Noch gegründete Unternehmen Pro Music Rights (PMR) nimmt es mit der gesamten Streamingindustrie auf. In einer am Montag am Bezirksgericht in Connecticut eingegangenen Klage behauptet PMR, das Musik von Künstlern wie A$AP Rocky, Wiz Khalifa, Pharrell, Young Jeezy, Lil Yachty, Soulja Boy, Nipsey Hussle, 2 Chainz, Migos, Fall Out Boy  und anderen lizenziert, wirft Apple und Konsorten vor, urheberrechtlich geschütztes Material ohne Erlaubnis und Bezahlung gestreamt zu haben. Die großen Unternehmen würden sich zudem illegaler Preisabsprachen bedienen, um kleinere Anbieter aus dem Markt zu drängen. Es gebe zudem "Illegale Vereinbarungen" mit anderen Unternehmen, um PMR zu boykottieren.

Bereits im Juni 2018 habe Noch Apple darauf hingewiesen, dass es für die öffentliche Aufführung von Musikstücken aus dem PMR-Katalog Lizenzen bezahlen müsse, geht aus der Klage hervor. Auch andere Streamer habe Noch mit derartigen Schreiben bedacht. Die "Verschwörung" der Großunternehmen würde letztlich dazu führen, dass es nur eine eingeschränkte Auswahl von Songwritern und Interpreten geben werde.

PRM will eine Verfügung gegen die großen Streamer erwirken und fordert Schadensersatz in bisher nicht bekannter Höhe.

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