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Angriff auf den Mac: Schutz vor Viren und Hackern

30.05.2009 | 00:00 Uhr

Angriff auf den Mac: Schutz vor Viren und Hackern

Das erste Bot-Netz aus Macs, der Trojaner OSX.RSPlug.A, der sich als Videosoftware tarnt, L├╝cken in Safari, die sp├Ąt geschlossen werden. Zwar ist der Mac immer noch vergleichsweise sicher, sch├╝tzen sollte man sich dennoch.

Von Walter Mehl (25.05.2009)

Am Anfang eines Rechnerlebens (und gelegentlich zwischendurch) steht die Installation und Einrichtung des Betriebssystems. Zu diesem Zeitpunkt ist der Unterschied zwischen Windows und Mac-OS X riesengro├č: Das Betriebssystem von Microsoft setzt Angriffen von Hackern nur wenig Widerstand entgegen; selbst das aktuelle Windows Vista ist ohne zus├Ątzliche Schutzsoftware gef├Ąhrdet. Mac-OS X dagegen bietet wenig Angriffsm├Âglichkeiten; unter anderem sind viele "Dienste" wie Filesharing oder die Fernsteuerung ausgeschaltet.

Was den Mac unsicher macht

OSX.RSPlug.A hat gezeigt, wo die Gefahr f├╝r Mac-Besitzer am gr├Â├čten ist: Wenn man die Hacker-Software selbst installiert. Bei OSX.RSPlug.A ist es eine angeblich fehlende Software f├╝r die Wiedergabe eines Videos; unter Windows ist einer der Tricks, sich als Antivirensoftware auszugeben (zum Beispiel "Spyware Protect 2009").

Relativ gering ist dagegen mit Mac-OS X die Gefahr, allein beim Besuch einer Internet-Seite (ohne Zutun des Benutzers) oder bei einer bestehenden Internet-Verbindung "gehackt" zu werden. Denn f├╝r Hacker bietet Mac-OS X wenig Angriffspunkte - zumindest solange man die diversen Komfortfunktionen nicht nutzt, die Apple in den Systemeinstellungen unter "Sharing" anbietet. Wer einige davon privat nutzen will oder muss, sollte den Text "Sicher trotz Sharing" auf Seite 71 lesen; dort haben wir die wichtigsten Sicherheitstipps zu diesem Thema zusammengestellt. Wer die Dienste unter "Sharing" in einer Firma nutzt, sollte sich darauf verlassen k├Ânnen, dass die Firma passende Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat - wer ein Mac-Notebook aus der Firma mitnimmt, sollte pr├╝fen, ob die Dienste zu Hause nicht abgeschaltet sein k├Ânnen.

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