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App Store in Russland funktioniert nicht mehr

11.03.2022 | 09:31 Uhr | Thomas Hartmann

Russische Banken und GeschĂ€fte haben den Verkauf von digitalen Codes und Geschenkkarten zum Aufladen von Apple-ID-Konten eingestellt, heißt es auf einer russischsprachigen iPhone-Website.

In den Apps von Sber, Alfa-Bank und Tinkoff Bank ist die Option zum Kauf digitaler Codes verschwunden, heißt es auf der russischsprachigen Website iPhone.ru, die man sich entweder direkt in Safari oder mittels DeepL auf Deutsch ĂŒbersetzen lassen kann. Der Support schlĂ€gt demnach vor, eine Mobiltelefonnummer fĂŒr die Bezahlung von Apps und Abonnements zu verwenden. Dies bedeutet dieser Meldung zufolge, dass man mit bei Apple hinterlegten Kreditkarten von russischen Banken keinen Zahlungsausgleich oder das direkte Aufladen von Guthaben im App Store oder iTunes Store mehr vornehmen kann. Damit wĂ€re dementsprechend auch der Kauf von Apps im Apple App Store nicht mehr möglich.

Apple setzt Sanktionen konsequent um

Insgesamt hat Apple bereits jetzt einige Restriktionen gegenĂŒber russischen Usern verfĂŒgt. So wird dort keine Hardware mehr verkauft, Apple Pay ist nicht mehr nutzbar, dies unterstĂŒtzt die westlichen Sanktionen aufgrund der Aggressionen das Kremls  gegen die Ukraine. Außerdem hat Apple die ”Search Ads“-Werbung im russischen App Store, also die passenden Werbebanner gestoppt, wie iPhone-Ticker.de berichtete .

Dazu kommen andere Maßnahmen, die Apple-Chef Tim Cook gegenĂŒber seinen Mitarbeitenden per E-Mail mitteilte und begrĂŒndete. Im konstruktiven Sinn verdoppelt Apple seitdem die Spenden der eigenen Angestellten fĂŒr die Ukraine.

Ob die Maßnahmen, dass man mit seinen bei Apple hinterlegten russischen Kreditkarten nicht weiter zahlen oder Transfers auslösen kann, dauerhaft ist, bleibt abzuwarten.

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