2635236

Apple Airtag: Model berichtet von Stalking

11.01.2022 | 13:40 Uhr |

Das Erlebnis eines bekannten Models in den USA hat erneut Diskussionen rund um Apples Tracking-Gerät "Airtag" entfacht. Denn es kann, wie in diesem Fall, zum Stalken missbraucht werden.

In den USA hat ein Fall für Aufsehen gesorgt, bei dem ein bekanntes Model durch einen zugesteckten Airtag gestalkt wurde. Brooks Nader, die unter anderem schon für Sports Illustraded arbeitete, war nach einem abendlichen Barbesuch in Manhattan auf dem Heimweg, als Ihr iPhone Sie auf ein Objekt hinwies, das sich seit Längerem in Ihrer Nähe befand und Ihren Standort weitergab. Brooks entdeckte daraufhin einen Airtag in ihrer Jackentasche.

Brooks berichtet von dem Vorfall auf ihrem Instagram-Profil , wobei sie unter anderem beklagt, dass ihr iPhone sie erst nach mehreren Stunden vor dem Tracking-Gerät gewarnt hätte. Sie selbst hätte Airtags bis zu diesem Vorfall gar nicht gekannt.

Es ist nicht das erste Mal, dass zweckentfremdete Airtags für Diskussionen sorgen. Immer wieder gibt es Vorfälle, wo Airtags zum Tracking von Personen oder auch als Werkzeug für Autodiebe genutzt werden. In solchen Fällen reagiert Apple stets mit einem Verweis auf die eingebauten Sicherheitsmechanismen, die den Missbrauch von Airtags verhindern sollen. Dass diese aber nicht in jedem Szenario funktionieren, ist nicht zu leugnen. iPhone-Besitzer werden zwar von Ihrem Smartphone gewarnt, sollte sich ein fremder Airtag zu lange in der eigenen Nähe aufhalten, für Android-Nutzer ist es aber nicht so leicht, das Tracking-Gerät zu entdecken. Das Betriebssystem unterstützt die automatische Erkennung von Airtags nicht, dafür ist eine gesonderte App notwendig, die Apple für Android entwickelt hat. Ein Aufwand, den sicher nur die wenigsten Nutzer betreiben.

Macwelt Marktplatz

2635236