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Apple Card: Offenbar zinsfreie Ratenzahlungen für iMac & Co. geplant

08.06.2020 | 09:32 Uhr | Thomas Hartmann

Laut Bloomberg will Apple den Verkauf von Macs, iPads und anderen Geräten in den USA mit der Apple Pay-Card durch zinslose Ratenzahlungen ankurbeln.

Die Quelle wird zwar nicht genannt, sie sei aber mit dem Plan vertraut, heißt es in einem Artikel bei Bloomberg. Demnach soll schon in den nächsten Wochen ein Verkaufsprogramm umgesetzt werden, mit dem Kunden zwölf Monate lang neue Macs, iPads, Tastaturen, den Apple Pencil bis hin zum in den USA 5000 US-Dollar teuren Pro-Display XDR ohne Zinsrate abbezahlen können, wenn sie dazu die Apple Card benutzen, die Apple in Zusammenarbeit mit Goldman Sachs und Mastercard vertreibt. Mit sechs Monaten Laufzeit gibt es im selben Zuge dann angeblich Airpods, Airpods Pro, Homepods und die Apple TV-Set-Top-Boxes.

Schon bisher abbuchbar von der Apple Card sind neue iPhones mit einer Laufzeit von 24. Monaten. Das Programm gibt es bisher – ebenso wie die Apple/Goldman-Kreditkarte selbst – nur in den USA. Mit Verwendung der Apple-Karten über ihr iPhone erhalten Nutzer einen Cashback von bis zu 3 Prozent inklusive Sicherheits- und Datenschutzfunktionen. Ob und wann die neuen Ratenfunktionen kommen, ist aber noch nicht bestätigt. Allerdings hatte Apple-Chef Tim Cook im April angekündigt, dass neue Bezahldienste für Produkte auch jenseits des iPhones in Vorbereitung seien, ohne diese inhaltlich oder zeitlich genauer zu spezifizieren. Eine Anfrage seitens Bloomberg hat Apple nicht kommentiert.

Tim Cook hat auf einer Bilanzkonferenz Ende September 2019 versprochen, dass die Apple Card in andere Länder kommt, von allem nach Europa. Aktuell stockt es wohl am Partner: Goldman Sachs hat für seine Online-Bank Marcus immer noch keine Zulassung für den deutschen Markt erhalten.

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