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Apple Music: "Die Besten, nicht die Größten"

26.07.2019 | 11:35 Uhr | Peter Müller

Beats-Gründer Jimmy Iovine hat seinen Chefposten von Apple Music an Oliver Schusser übergeben. Neue Besen kehren anders.

In einem Feature über den neuen Chef von Apple Music, Oliver Schusser, berichtet das Musikfachblatt Billboard über Diskrepanzen zwischen dem ehemaligen Chef Jimmy Iovine und den Traditionalisten bei Apple. Iovine habe viel zu viel Geld ausgegeben, um exklusive Videos und Dokumentationen für den Dienst zu bekommen.

Auf Schussers Initiativen gehen hingegen wesentliche Änderungen seit 2018 zurück, etwa die Einführung von Top-100-Listen, mehr manuell erstellte Wiedergabelisten oder die Freigabe von Apple Music für Alexa-Geräte. Ebenso habe Schusser den Mobilfunkprovider Verizon überzeugt, Apple Music im Rahmen einiger Datentarife mit anzubieten.

Das Wachstum von Apple Music sei dennoch langsamer geworden, sei aber immer noch stärker als das des Konkurrenten Spotify. Mit 60 Millionen Abonnenten (inklusive der Nutzer im dreimonatigen Probezeitraum) liegt man aber noch deutlich hinter den 100 Millionen von Spotify. "Wir wollen die Besten sein nicht unbedingt die Größten," relativiert Schusser die Zahlen.

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