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Apple Music bald kostenlos – Was Apple darüber denkt

26.02.2021 | 10:28 Uhr |

Wer Musik bei Apples Streaming-Dienst "Apple Music" hören möchte, muss dafür zahlen. Die Konkurrenz bietet dagegen kostenlose Modelle an. Nun hat sich Apple erstmals dazu geäußert. Wird es in Zukunft auch ein kostenloses Apple Music geben?

Wie viel man für Apple Music monatlich zahlen muss, hängt davon ab, welches Angebot man wählt: Für Studierende gibt es das Modell "Apple Music Studierende" für 4,99 Euro im Monat. Ein monatliches Abo für eine Einzelperson kostet dagegen 9,99 Euro. Das Apple Music Familienabo, mit dem man einen Account mit der Familienfreigabe-Gruppe teilen kann, ist das teuerste Modell und kostet 14,99 Euro.

Apple Music komplett kostenlos zu hören, ist derzeit noch nicht möglich. Der einzige Zeitraum, in dem man nichts für den Service zahlen muss, sind die drei Monate, in denen man Apple Music ausprobieren kann. Ist die Testphase abgelaufen, bittet Apple zur Kasse.

Spotify , der stärkste Konkurrent von Apple, erlaubt es seinen Nutzern dagegen, auch ohne ein Abo-Modell kostenlos Inhalte auf seiner Streaming-Plattform anzuhören – natürlich mit einigen Einschränkungen. So kann man etwa nicht nach Belieben Song-Titel überspringen, der Nutzer bekommt auch regelmäßig Werbung auf die Ohren. Kommt für Apple ein ähnliches Modell in Betracht, sodass Apple seinen Dienst bald auch kostenlos anbietet?

Lese-Tipp: Spotify hat es verstanden, Apple nicht. Ein Kommentar.

Apple bezieht Stellung: Apple Music bald kostenlos?

Wohl eher nicht. "Wir glauben nicht, dass ein werbefinanzierter Dienst genügend Umsätze generieren kann, um ein grundsätzlich gesundes Ökosystem zu unterstützen", sagte Elena Segal, Apples Global Director of Music Publishing, gegenüber dem britischen Parlament. Dieses hat eine Anhörung zur Zukunft des digitalen Musikmarktes durchgeführt. Neben Apple nahmen auch Vertreter von Spotify und Amazon Music an der Anhörung teil. Apple lehne solche Dienste ab, so Segal, da es "unseren grundlegenden Werten bei der Wahrung der Privatsphäre" widerspreche.

Lese-Tipp: Was Apple Music tun kann, um mit Spotify gleichzuziehen.

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