2660714

Apple-Patent: iPhone noch beständiger gegen Wasser und Druck

18.05.2022 | 18:20 Uhr | Halyna Kubiv

Apple patentiert einige Details, wie das iPhone noch unverwüstlicher werden kann. Die Idee hat aber einige Nachteile.

Laut "Appleinsider" arbeitet Apple daran, das iPhone noch unverwüstlicher zu gestalten. Das beschreibt recht länglich das Patent " Elektronisches Gerät mit einem Drucksensor ". Apple hat zwar seit dem iPhone 6 ein Barometer in seinen Smartphones, dieses dient eher zur Orientierung im Raum und besserer Abschätzung der Bewegung des Nutzers. Mit dem aktuellen Patent will Apple das iPhone gegen Wasserschäden, extreme Bedingungen bei alpinen Sportarten und mehr schützen. Als eine Option sieht der Hersteller Ersatz von Plastik bei den internen Bestandteilen durch Glas oder Metall. 

Pusten hilft

Als Schutz gegen Stürze oder Wasserschäden überlegen sich die Entwickler einen zusätzlichen Raum im Inneren des iPhones, der mit einem Gas wie Luft gefüllt wird. Anscheinend folgen hier die Erfinder den gleichen Weg, den bereits bei der Apple Watch gegangen sind: Die Smartwatch ist nicht hundertprozentig gegen Wasser geschützt, die Flüssigkeit kann beispielsweise beim Schwimmen in die Lautsprecher eindringen. Darin ist aber ein Mechanismus eingebaut, der nach dem Schwimmen Wasserreste buchstäblich ausblasen kann. Das erste Patent dazu haben wir bereits 2016 gefunden . Auch vor zwei Jahren hat Apple etwas Vergleichbares patentiert. 

Apples Idee ist, das iPhone mittels Drucksensoren und einem zusätzlichen Luftraum in einen Druckwandler zu verwandeln, der dann ähnlich wie die Apple Watch das eingedrungene Wasser durch die Druckveränderung "auspusten" kann. Gegen eine komplette Versiegelung des Geräts und so einen Wasserschutz durch andere Mittel sprechen weitere Faktoren wie Hitzeentwicklung bei einem komplett hermetisch geschlossenen Gerät. Auch diverse Sensoren können keine präzisen Daten liefern, wenn sie in einem versiegelten Raum angebracht sind.

Macwelt Marktplatz

2660714