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Apple-Patentantrag: Saubere Sensoren mit UV und Ozon

31.07.2020 | 10:36 Uhr | Peter Müller

Apples mobile Geräte bekommen in Zukunft noch mehr Sensoren. Diese sind aber recht empfindlich. Doch eine Lösung zur Selbstreinigung steht bereit.

Das Problem mit iPhones und Apple Watches ist ja, dass sie mit der Zeit verschmutzen. Staub, organische Substanzen, Hautfett. Den Schmutz auf den Displays muss man aber schon sehr lange ignorieren, um Probleme zu bekommen. Bei Sensoren ist das weit schneller der Fall, etwa solchen für die Pulsmessung oder die EKG-Aufzeichnung an der Apple Watch. In zwei Patentanträgen beschreibt das Apple das Problem nicht nur für die bestehende Sensorik, sondern auch für zukünftige. Die Patentanträge sprechen explizit von Umweltsensoren, die Luftfeuchte, Luftdruck oder Gase vermessen und sich besonders leicht durch Schmutzablagerungen wie das weit verbreitete Squalen (vor allem aus dem Hautfett) stören lassen. Die Lösung steht in Zerlegung der langen organischen  Kettenmoleküle in harmlosere Substanzen mit Hilfe von Ozon, O 3 . Dieses würden die Geräte selbst vor Ort erzeugen, mit ultraviolettem Licht, das den Luftsauerstoff (O 2 ) gewissermaßen zu Ozon verbrennt.

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