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Apple-Heads, 21.12.: Ross Perot – der Investor

21.12.2012 | 00:05 Uhr |

Ross Perot investierte in den 80er Jahren 20 Millionen US-Dollar in Steve Jobs' neue Firma NeXT. Aufsehen erregte er aber später mit einer Präsidentschaftskandidatur

Im Grunde gehört Ross H. Perot nicht zu den Apple-Köpfen, hat aber innerhalb der Geschichte des Unternehmens eine entscheidende Rolle gespielt. Als Steve Jobs in den 80er Jahren von Apple gefeuert wurde, gründete er die Firma NeXT . In der Fernsehsendung „The Entrepreneurs“, die vom Sender PBS ausgestrahlt wurde, warb Jobs um Investoren. Perot, ein erfolgreicher Unternehmer und Politiker aus Texas, der es bedauerte,  nicht Microsoft gekauft zu haben, als sich die Firma noch in der Gründungsphase befand, war Jobs sofort sympathisch und meldete sich daraufhin bei dem ehemaligen Apple-Chef. Perot investierte 20 Millionen US-Dollar in die neue Firma. Zwei Jahre später stellte NeXT den ersten Rechner vor. Die Hardware stand den Apple-Produkten um nichts nach.

Auflösung vom 20. Dezember

Apple Store Nummer 300 war der in Covent Garden, London

Es gelang Jobs jedoch nie, mit seiner neuen Firma wirklich profitabel zu werden. Dabei hatte er schon bei der Gründung eine Ahnung, wie das Abenteuer NeXT verlaufen könnte: "Entweder werden wir der letzte Hardwarehersteller, der es schafft, oder der erste, der es nicht mehr schafft." Die Hardwareproduktion stellte NeXT alsbald ein und konzentrierte sich auf Software, etwa das auf Unix basierende Betriebssystem NeXT Step. 1996 wurde NeXT schließlich von Apple aufgekauft und Jobs zweite Amtszeit bei Apple begann – aus NeXT Step wurde Mac-OS X.

Ross Perot
Vergrößern Ross Perot

Perot kandidierte im Jahr 1992 als Parteiloser für die Wahl zum US-Präsidenten. Der Wahlkampf war jedoch ziemlich planlos, Perot zog seine Kandidatur zurück und stellte sich kurze Zeit wieder erneut zur Verfügung. Die Wähler straften diesen Wankelmut  ab, Perot konnte keinen einzigen Staat für sich gewinnen. Experten sind sich sicher, dass das Comeback von Perot George Bush Senior einige Stimmen gekostet haben dürfte. Zehn Jahre später holte Steve Jobs schließlich Al Gore in den Aufsichtsrat, als er die Wahl gegen Bush Junior verlor.

Zu gewinnen gibt es heute

Die Software Wiso Steuer:Mac, gestiftet von Buhl

Das Softwarepaket Drive Toolbox, gestiftet von Stellar

Die heutige Frage:

Clinton/Gore gewannen die Wahl souverän gegen Bush/Quayle und Perot/Stockdale mit 370 zu 168 zu 0 Wahlmännerstimmen. Welche beiden sonst von Republikanern dominierten Südstaaten konnten dabei die Kandidaten der Demokraten holen?

  1. Georgia und Tennesse

  2. Alabama und South Carolina

  3. Lousianna und Texas

Wenn Sie die Antwort wissen, tragen Sie diese in unser Gewinnspielformular ein , das am 21.12. bis um 23.59 Uhr geöffnet ist.

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