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Sammelklage in "Antennagate" abgeschlossen

22.02.2012 | 07:16 Uhr |

Apples iPhone 4 stand im Sommer 2010 in der Kritik, unter bestimmten Umständen konnte man mit einem Griff auf das Antennenband Telefongespräche und Internetverbindungen unterbrechen

Eine seinerzeit eingereichte Sammelklage mündete nun in einen Vergleich: Apple entschädigt in den USA Käufer des iPhone 4 mit 15 US-Dollar oder einer kostenlosen Hülle. Das Angebot hatte Apple bereits vor anderthalb Jahren weltweit seinen Kunden unterbreitet, jedoch nur befristet. Laut eines Apple-Sprechers richtet sich der Vergleich an die "kleine Anzahl der iPhone-4-Kunden, die Probleme mit der Antenne haben und das Angebot vom Sommer 2010 nicht annehmen wollten."

In einer mittlerweile legendären Rede hatte Steve Jobs - extra aus dem Familienurlaub in Hawaii nach Cupertino zurück geeilt - im Juli 2010 erklärt, dass Smartphones eben nicht perfekt seien und auch die Telefone anderer Hersteller sich mit einem "Todesgriff" lahm legen ließen. Durch die ungewohnte Offensive und das Entschädigungsangebot eines kostenlosen "Bumpers" gewann Apple jedoch Vertrauen zurück. Mark Papermaster, den Apple nach einem langen Rechtsstreit mit IBM jedoch erst kurz zuvor als Chef der iPhone-Entwicklung angeheuert hatte, verließ das Unternehmen kurze Zeit später wieder . Das Antennenband des iPhone 4 hat Apple für das im Februar 2011 auf den Markt gekommene CDMA-iPhone überarbeitet, auch das iPhone 4S lässt sich nicht mehr per "Todesgriff" beeinträchtigen.

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