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Apple: Umsatzanteil von iPhone sinkt weiter

29.07.2019 | 10:45 Uhr |

Das iPhone macht immer weniger des Gesamtumsatzes von Apple aus. In diesem Jahr wird der Wert wieder auf unter 50 Prozent sinken. Um dennoch weiter den Profit auszubauen, erkundet Apple neue Geschäftsfelder.

Am Dienstag dieser Woche nach Börsenschluss in New York (22 Uhr MESZ) gibt Apple die Bilanz für sein drittes Quartal bekannt. Wie das neuseeländische Magazin Stuff berichtet, könnte das Juni-Quartal für Apple eine Wende markieren, ja, gar das Ende einer Ära, wie das Blatt schwadroniert.

Denn Wall Street rechnet mit erneuten Absatz- und Umsatzrückgängen für das iPhone, zum dritten Mal in Folge. Erstmals seit Steve Jobs' Tod im Jahr 2011 werde das iPhone weniger als die Hälfte des Umsatzes im Quartal einfahren, Analysten rechnen mit einem Anteil von 49 Prozent. Morgan Stanley rechnet nur noch mit 26 Milliarden US-Dollar Umsatz für die Sparte, im Vorjahr waren es noch 30 Milliarden US-Dollar. Der Gesamtumsatz Apples werde aber von 53 auf 54 Milliarden US-Dollar leicht steigen, andere Bereiche springen in die Bresche - vor allem Services wachsen bei Apple seit Jahren kontinuierlich.

Apple schwenkt auf Dienstleistungen um

Apple hat diesen Trend frühzeitig erkannt und begonnen, neue Geschäftsfelder zu erschließen und andere Umsatzquellen auszubauen. Dennoch kam der Umsatzeinbruch des iPhones aufgrund der niedrigen Verkaufszahlen der letzten iPhone-Generation zumindest in ihrem Ausmaß unerwartet für Apple. Tim Cook musste im Januar zum ersten Mal seit 2002 eine Gewinn-Warnung an die Aktionäre aussprechen.

Um die sinkenden Umsatzzahlen des iPhones auszugleichen, setzt Apple zunehmend auf Dienstleistungen. Im Laufe dieses Jahres kommt unter anderem ein Gaming-Abo-Service, eine eigene Kreditkarte und ein Streamingdienst von Apple auf den Markt.

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