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Apple VR-Headset: Neue Infos zu den Funktionen

19.03.2021 | 14:57 Uhr | Michael Söldner

Das VR- und AR-Headset von Apple soll die Blickrichtung des Nutzers erkennen und diesen per Iris identifizieren können.

Schon länger machen die Gerüchte um ein AR- und VR-Headset von Apple die Runde. Der Marktforscher Ming-Chi Kuo, der sich schon seit Jahren mit der Fertigungskette des Herstellers Apple beschäftigt, geht sogar davon aus, dass das Headset  bereits im nächsten Jahr erscheinen soll . Ein solches Produkt müsste sich dennoch gegen High-End-Produkte wie die HTC Vive Pro oder die Valve Index behaupten. Nach Informationen von Kuo soll das Apple-VR-Headset über ein ausgefeiltes System zur Erkennung der Blickrichtung verfügen. Auch das Zwinkern des Nutzers könnte über interne Sensoren erkannt werden. Damit ließen sich neue Interaktionsmöglichkeiten schaffen, beispielsweise könnte ein längeres Anschauen eines Objekts dafür sorgen, dass zusätzliche Informationen eingeblendet werden. Kuo geht weiterhin davon aus, dass das Heatset den Nutzer über einen Iris-Scan eindeutig erkennen könnte. Damit hätte Apple ein ähnliches System in der Hinterhand wie Touch ID oder Face ID. 

Iris-Erkennung statt Face ID

Kuo beschreibt das Headset zudem als „transportierbar“, aber nicht zwingend als „mobil“. Damit will er verdeutlichen, dass das Apple-Gadget nicht wie ein Smartphone überall einsetzbar ist, sondern wohl am besten in den eigenen vier Wänden funktionieren dürfte. Die Erkennung des Blickwinkels könnte Apple zudem dafür nutzen, um die anfallenden Grafikberechnungen zu reduzieren. Bereiche, die vom Nutzer nicht direkt angeschaut werden, könnten in niedrigerer Qualität gerendert werden, da deren Unschärfe weniger auffällt als in Bereichen direkt im Blick des Nutzers. Der Einsatz einer Iris-Erkennung sei für Kuo sinnvoll, um damit eine Authentifizierung des Nutzers zu ermöglichen, ohne dafür einen Zahlencode einzugeben oder sich per Fingerabdruck anzumelden. Dieser Schritt sei jedoch enorm wichtig, damit Nutzer mit ihrer Brille auch Apps kaufen oder per Apple Pay Produkte bezahlen können. Angetrieben wird das Apple-Headset voraussichtlich von einem Chip, der zwar artverwandt mit dem M1 aus aktuellen Macs ist, aber dessen Leistung noch übertreffen kann.

High-End-Gerät für 1.000 US-Dollar

Als Verkaufsstart vermutet Kuo den Verlauf des Jahres 2022. Der Analyst rechnet mit einem Preis von ca. 1.000 US-Dollar. Dies würde das Apple-Headset in den Bereich der High-End-Produkte fallen lassen. Apple rechne daher mit einem verkauften Headset pro Tag. 

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