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Apple-Watch-EKG: Erste ”Rettung” aus Deutschland berichtet

03.04.2019 | 14:02 Uhr | Thomas Hartmann

Kaum ist die EKG-Funktion der Apple Watch in Deutschland freigeschaltet, gibt es auch schon die erste Nachricht von einer relevanten Warnmeldung durch die Uhr.

Bekannt gegeben wird der Vorfall von Michael Spehr, seines Zeichens FAZ-Redakteur und Kolumnist bei der Frankfurter Tageszeitung. Auf seinem Twitter-Account berichtet er von einem Leser , der ihm eine Mail geschickt hat. Demnach hat dieser die Funktion der Apple Watch, die ein einfaches Einkanal-EKG messen kann, zunächst nicht ernst genommen. Dann signalisierte diese ihm aber immer wieder ein Vorhofflimmern, das in den englischen Beiträgen als AFib oder ”Atrial fibrillation” bezeichnet wird. Auch befreundete Ärzte beruhigten ihn mit dem Hinweis, das sei wahrscheinlich nur ein Messfehler. Dennoch hat er beim Hausarzt ein 12-Kanal-EKG vornehmen lassen und tatsächlich bestätigte der Arzt die Meldung der Apple Watch. Mit Betablockern soll der Nutzer und Patient nun mögliche Folgen präventiv vermeiden, die über die Verklumpung des Blutes in Blutgerinnseln in den Gefäßen münden und so beispielsweise einen Schlaganfall auslösen können.

Das Einkanal-EKG in der Apple Watch ist nur mit der Series 4-Reihe über die dort eingebauten Elektroden zur Messung des Herzrhythmus an der digitalen Krone der Uhr möglich.

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