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Apple Watch: Warum sie uns ans Atmen erinnert

22.06.2021 | 10:45 Uhr |

Die Apple Watch kommt mit jeder Menge nützlicher Gesundheitsfeatures. Unter anderem erinnert die Uhr daran, dass man atmen soll. Aber warum?

Wir alle kennen stressige Arbeitstage, an denen wir vielleicht zu wenig trinken oder mal eine Mahlzeit aussetzen müssen, weil mal wieder ein Meeting dazwischen gekommen ist. Und wahrscheinlich bemerken Sie am Ende des Tages mit einem Blick auf die Aktivitätsringe der Apple Watch, dass Sie mal wieder genauso weit davon entfernt sind, das tägliche Stehziel erreicht zu haben wie die empfohlenen 6.000 täglichen Schritte gegangen zu sein. Aber genau dafür ist eine Apple Watch ja da, sie soll den Nutzer eben an solche Dinge erinnern, die wir leicht vergessen oder anderen (vermeintlich wichtigeren) Dingen unterordnen. 

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Anders verhält es sich beim Atmen. Der Tag kann noch so stressig sein und es können noch so viele spontane Meetings kommen: In der Regel vergessen wir das Atmen deswegen nicht. Alles andere wäre natürlich auch recht ungünstig. Wenn Sie die Funktion auf der Apple Watch nicht deaktiviert haben sollten, dann werden Sie wahrscheinlich trotzdem mindestens zwei Mal täglich daran erinnert, zu atmen. Aber warum ist das so? 

Bewusstes Atmen soll gegen Stress helfen

Die Antwort auf diese Frage ist natürlich recht einfach: Apple unterstellt uns Nutzern natürlich keineswegs, dass wir das Atmen vergessen. Oder vielleicht zu wenig atmen. Es handelt sich hierbei um eine Erinnerung, bewusst zu atmen und dadurch Stress zu reduzieren. Dies macht die Apple Watch auch selbst ziemlich deutlich. Mit dem Atmungs-Hinweis erscheint auf dem Bildschirm nämlich folgende Erklärung: "Schon eine Minute tief durchatmen verbessert deine Kreativität". Aber warum macht Apple das? 

Eine Erklärung dafür liefert der YouTube-Kanal " Apple Explained ". So beabsichtigte Apple mit der Atmen-App über die physische Fitness hinauszugehen und sicherstellen, dass auch die mentale Fitness nicht zu kurz kommt. Studien haben ergeben, dass kontrolliertes, tiefes Durchatmen Stress, Angstzustände, Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen beseitigen oder zumindest kontrollieren können. Aber sind wir mal ehrlich: Von allein würden wir wahrscheinlich nicht daran denken, uns kurz Zeit für Atemübungen zu nehmen. Genauso wenig, wie wir immer daran denken würden, jede Stunde einmal aufzustehen oder uns ausreichend zu bewegen. Aus diesem Grund erinnert uns die Apple Watch zweimal täglich, richtig zu atmen. 

Tatsächlich richten sich diese Erinnerungen nicht nach unserer aktuellen Herzfrequenz, sondern danach, wenn ein Nutzer mindestens fünf Minuten still sitzt. Die Apple Watch geht dann nämlich davon aus, dass man dann wohl eher Zeit für die Atemübungen hat, als wenn man gerade in einem Meeting oder im Auto sitzt. In den Watch-Einstellungen auf dem iPhone können Sie übrigens einstellen, wie oft Sie pro Tag ans Atmen erinnert werden möchten. Außerdem können Sie die Atemfrequenz während der Übungen individuell anpassen: Sie haben die Wahl zwischen vier bis zehn Atemzüge pro Minute.

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