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Apple Watch rettet einem Jugendlichen das Leben

21.09.2015 | 14:02 Uhr | Halyna Kubiv

Den ersten entscheidenden Hinweis hat dem Jungen seine Apple Watch gegeben, in der Notaufnahme war er dann gerade noch rechtzeitig.

Der 17-jĂ€hrige College-Student Paul Houle Junior kann sich glĂŒcklich schĂ€tzen – sein neuester Kauf, die Apple Watch, hat ihm das Leben gerettet. Noch vor dem Studiumsstart hatte er begonnen, die Watch zu tragen. So ist er zur Erkenntnis gekommen, seine normale Herzfrequenz pendelt zwischen 60 und 70 SchlĂ€gen pro Minute. Am Dienstag, den 8. September, merkte er plötzlich eine Anomalie, die Apple Watch maß bei ihm auch im Ruhezustand ĂŒber 140 SchlĂ€ge pro Minute. Diesen Umstand hat er nur beilĂ€ufig seinem Trainer Brian Torres berichtet, denn er hat nach eigenen Aussagen gegenĂŒber CapeCod.com diese Anzeige fĂŒr nicht wichtig gehalten. Nicht so der Trainer. Zuerst wurde die Apple Watch des Jugendlichen ob der falschen Messung verdĂ€chtigt. Also maß Torres den Herzschlag bei Houle noch mal manuell nach. Als sich die erhöhte Frequenz bestĂ€tigte, wurde der 17-JĂ€hrige zunĂ€chst ins schulische Krankenzimmer und danach sofort in die Notaufnahme gebracht. 

Die Ärzte haben bei Houle Rhabdomyolyse diagnostiziert – eine Auflösung von Muskelfasern, die in schlimmsten Fall zu Nierenversagen fĂŒhren könnte. In den meisten FĂ€llen verlĂ€uft die Krankheit in einer geschwĂ€chten Form, bei Houle war es anders: Verursacht durch intensives Training, Hitze und mangelhafte FlĂŒssigkeitsversorgung sind bei ihm nach den Aussagen der Ärzte die Symptome intensiver verlaufen. "WĂ€re ich am nĂ€chsten Tag noch zum Training gegangen, wĂ€re ich auf dem Spielfeld tot umgefallen, so haben es mir die Ärzte gesagt". Der Jugendliche ist bereits aus dem Krankenhaus entlassen, muss aber sein Football-Training wohl noch lĂ€ngere Zeit ausfallen lassen. 

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