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Apple Watch soll posttraumatische Syndrome bei Soldaten nachverfolgen

22.12.2020 | 14:47 Uhr | Halyna Kubiv

An der Universität von Südkalifornien soll eine mehrmonatige Studie zum posttraumatischen Syndrom bei US-Soldaten durchgeführt werden.

Die Universität von Südkalifornien (USC) will zusammen mit den US-Verteidigungsministerium eine Studie zu den sogenannten Rote-Linie-Ereignissen bei Soldaten und anderen Einsatzkräften durchführen. Dabei soll die Apple Watch bei Beteiligten Vitalzeichen und Berichte über den Mental-Zustand sammeln und über eine extra dafür entwickelte App auswerten.

Nach Berichten von " My healthy Apple " soll die Smartwatch über die Sensoren solche Daten wie Herzfrequenz, Schlafdauer, Aktivität etc. liefern. Die Studie setzt sich als Ziel, Anzeichen für eine Verschlechterung bei den Soldaten nach dem Einsatz frühzeitig zu erkennen und diese möglicherweise zu verhindern. Offensichtlich handelt es sich um eine Art der posttraumatischen Belastungsstörung, worunter Soldaten besonders nach dem Einsatz leiden. Es wurde schon oft beobachtet, dass die Betroffenen dabei unter Alkoholsucht leiden, suizidgefährdet sind und öfter als unter Normalumständen sich von den Lebenspartnern scheiden lassen. Damit diese Störung wissenschaftlich untersucht werden kann, werden über 500 Soldaten im Laufe von sechs Monaten beobachtet werden. Sie sollen ebenfalls in der App ihre Mental-Zustände in dieser Zeit dokumentieren.

Die Studie soll Ende Januar 2021 starten und bis Januar 2022 dauern, die vorläufigen Ergebnisse können Mitte 2022 erscheinen. Weitere Angaben zu den Einzelheiten finden sich in der US-Datenbank der klinischen Studien .

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