2481963

Apple behebt ungewollte Ortung beim iPhone 11

20.01.2020 | 16:00 Uhr | Michael Söldner

Die ungewollte Standorterfassung des iPhone 11 und iPhone 11 Pro lässt sich in einer neuen Beta von iOS ausschalten.

Selbst wenn Nutzer die GPS-Erfassung beim iPhone 11 und iPhone 11 Pro deaktivieren, wird im Hintergrund dennoch in regelmäßigen Abständen der Standort erfasst. Grund dafür sind die in beiden Geräten verbauten Ultrabreitband-Chips. Laut Apple müssten diese an bestimmten „kritischen“ Orten automatisch deaktiviert werden. Dazu sei eine Standortüberprüfung nötig. Diese GPS-Positionen würden aber nur lokal auf dem iPhone erfasst und nicht in die Cloud geladen. Dennoch hagelte es Kritik von Sicherheitsexperten. Darauf reagiert Apple nun mit einer  neuen Beta-Version von iOS 13.3.1 , in der die Ortserfassung von Hand abgeschaltet werden kann.

iMazing - die Alternative zu iTunes: Sichern Sie Musik und Nachrichten Ihres iPhones

Zu finden ist dieser Schalter in den Systemeinstellungen unter Ortungsdienste. Die Deaktivierung der „Netzwerk und Drahtlosanbindung“ könne laut Apple aber Auswirkungen auf die Leistung von "Bluetooth, Wi-Fi und Ultrabreitband" haben. Die Funktion des Ultrabreitband-Chips soll die Erfassung von Geräten im Nahbereich verbessern. Offenbar plant Apple kleine Tagging-Geräte, mit denen man Schlüssel oder andere Dinge per Smartphone orten kann. Daher wird der Chip derzeit beim iPhone 11 und iPhone 11 Pro zum Datenaustausch per Airdrop genutzt. Damit sollen sich die Geräte schneller finden und der Transfer soll schneller erfolgen.

iPhone 11 (Pro) gegen Galaxy S10 (Plus): Der Vergleich  

Macwelt Marktplatz

2481963