2419041

Apple bereitet sich auf Reparaturrecht vor

29.03.2019 | 08:27 Uhr | Peter Müller

Wenn die Legislative ein Recht zur Reparatur von iPhone und Co erlässt, will Apple dafür gerüstet sein.

Apple präpariert sich für den Fall, dass in 20 US-Bundesstaaten die Initiativen zum Recht auf Reparatur auch tatsächlich zu Gesetzen werden. Motherboard liegt ein internes Dokument aus dem April 2018 mit dem Titel "Apple Genuine Parts Repair" vor. Daran beschreibt der iPhone-Hersteller, wie er Drittunternehmen Zugang zu Diagnostiksoftware, Originalersatzteilen und vor allem Trainings gibt, damit diese Apple-Produkte so reparieren könnten, wie es bisher nur via Apple Store möglich ist. Laut iFixit-CEO Kyle Wiens scheint die Dokumentation dem geforderten Gesetz zu entsprechen, Apple habe sie zwar bisher nur an große Elektronikketten heraus gegeben, doch wäre eine Ausweitung möglich. Doch noch gehe die Initiative nicht weit genug, schreibt auf iFixit.org Whitson Gordon. Es benötige ein weit gehendes Recht auf Reparatur und weithin verfügbare Ersatzteile, so ähnlich, wie es in der Automobilbranche ist. Apple hatte Reparaturen von Dritten immer aus Sicherheitsgründen abgelehnt. Wer dennoch etwa die Touch-ID von einem nicht autorisierten Betrieb austauschen ließ, konnte nach dem nächsten Update von iOS auf den " Fehler 53 " stoßen, der das Gerät unbenutzbar machte.

Macwelt Marktplatz

2419041