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Apple bringt Remote Desktop 3 als Universal Binary

25.12.2006 | 07:01 Uhr | Peter Müller

Apple bringt Remote Desktop 3 als Universal Binary

Apple stellt die dritte Version seiner Fernsteuerungssoftware Apple Remote Desktop vor. Mehr als 50 neue Funktionen beschert das Programm seinen Anwendern, unter anderem eine bessere Softwareverteilung.

Unter Mac OS X 10.4 kann Remote Desktop nun Automator und die Sportlight-Suche verwenden. Bestehende Inhalte lassen sich besser verwalten und der Zugriff über das Netzwerkkabel ist noch einfacher.

Zu den Neuigkeiten zählt der Hersteller etwa eine Systemstatusanzeige, die es Administratoren ermöglichen soll, den Gesamtzustand mehrerer Systeme zu überprüfen. Mit der Power-Copy-Funktion verteilt ARD 3 Daten schneller als mit Apple Remote Desktop 2, Dateien lassen sich per Fernzugriff zwischen lokalen und Remote-Computer per Drag-and-Drop verschieben. Während eines Fernzugriffs kann man den eigenen Schreibtisch im "Curtain Mode" ausblenden. Selbst nicht-autorisierte Software kann ARD 3 jetzt aufspüren, mit "User History Reports" und "Application Usage. Für mehr Sicherheit beim Zugriff sorgt zudem eine 128-bit AES-Verschlüsselung zwischen ARD 3 und dem Client. Apple bietet Lizenzen ab 289 Euro an.

Apple nimmt alte Computer in den USA kostenlos zurück

Apple baut in den USA sein Recycling-Programm aus und führt ein kostenloses Rücknahme-Programm ein. Kunden in den USA können in Zukunft ihre alten Mac-Rechner, die sie im Apple Online-Store oder bei einem Apple Retail-Store kaufen, kostenlos zurückgeben. Apple hat mitgeteilt, dass das Unternehmen ab Juni ein kostenloses Computer-Rücknahme-Programm einführen wird. Gleichzeitig hat Apple zugesichert, dass die Geräte ausschließlich in den USA recycelt und keine Gefahrengüter außerhalb des Landes gebracht werden.

Die Vereinigung „Sierra Club“ verleiht Apple im April den Titel „Forward Green Leader“ verliehen. Damit gilt Apple als eines der zehn ökologisch fortschrittlichsten Unternehmen.

In den USA war Apple 2005 in die Kritik von Umweltschützern geraten. Sie hatten Apple vorgeworfen, zu wenig für das Recycling seiner Produkte zu unternehmen. Für alles andere als grün hält Greenpeace den Mac-Hersteller. Insbesondere die Verwendung von Schwermetallen und Brom haltigen Feuerhemmern kritisiert die Umweltschutzorganisation, die Apple mit der Kampagne „Wir wollen einen grüneren Mac“ ab Spätsommer unter Druck setzt. Der Streit zwischen Umweltschützern und Mac-Hersteller eskaliert im Oktober auf der MacExpo in London.

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