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Apple dementiert Mac-Produktion in Arizona

11.01.2017 | 09:40 Uhr |

Apple baut Mac Pro in Austin, Texas. Mehr Hardware "Made in USA" wird es von Apple nicht geben – zumindest vorerst.

Ob die Forderung des kommenden Präsidenten, US-Unternehmen müssten ihre Produktion in die USA (zurück)verlegen oder hohe Strafzölle zahlen durchsetzbar ist und wenn ja, wirtschaftlich sinnvoll, wird man in den nächsten Monaten und Jahren sehen. Apple hat indes nach einen aufkommenden Gerücht klar gestellt, dass eine Behördenanfrage zu seiner Anlage in Mesa, Arizona, nicht dazu dient, dort die Produktion von Macs oder anderer Hardware zu etablieren.

Apple hatte beantragt, den Status seiner Niederlassung in Mesa als Foreign Trade Zone (FTZ) zu verlängern, was Spekulationen um die Produktion (neuer) Macs in Arizona ausgelöst hatte. Hardware werde man dort aber nicht herstellen, stellt Apple nun klar , stattdessen wolle man Mesa als eine Art Kommando- und Dienstleistungszentrale für die global verteilten Rechenzentren des Unternehmens ausbauen. So werde man in Mesa Server in Racks einbauen und die dafür benötigten Komponenten dank des FTZ-Status einfacher beziehen können. Apple verweist zudem auf die Tatsache, dass 69 seiner Zulieferer in den USA produzieren und in 33 Staaten insgesamt 360.000 Arbeitsplätze dafür bereit stellen.

Die Anlage in Mesa hatte Apple von seinem ehemaligen Zulieferer GT Advanced Technologies übernommen. GT hatte für Apple Saphirglas produziert, musste aber im Jahr 2014 Insolvenz anmelden , weil sich auch damals unbestätigte Gerüchte über neuen Produkte verbreitet haben. Apple wolle das iPhone 6 komplett mit Saphirglas statt Gorillaglass ausstatten , hieß es seinerzeit. Als sich Apple doch noch anders entschied, hat dies den Absturz der Firma verursacht, die voreilig in ihre Produktionsstätte investiert hatte.

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