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Apple dementiert WSJ: "Bevorzugen eigene Apps nicht"

24.07.2019 | 12:45 Uhr | Peter Müller

Apple soll seine eigenen Angebote im App Store bevorzugt behandeln. Dass Apple-Apps bei der Suche aber meist vorne liegen, habe aber andere Gründe.

Apple weist einen Bericht des Wall Street Journals zurück , nachdem eigene Anwendungen bei der Suche im App Store bevorzugt würden. Apples Apps würden bei 60 Prozent der App-Kategorien an erster Stelle genannt, auch Books und Maps, die aber weniger populär und schlechter bewertet sind als die Konkurrenzprodukte etwa von Amazon und Google. So habe etwa die Kindle-App eine Bewertung von 4,8 Sternen und insgesamt 1,2 Millionen Rezensionen, steht hinter Apples Books und einer gefeatureten App nur auf Platz drei.

Ähnlich ist es bei der Navigation, Apples Kartenanwendung steht vor Waze und Google Maps. Viele seiner eigenen Apps müsste der Anbieter an sich aus dem App Store entfernen, würde Apple konsequent daran festhalten, Apps mit einer Wertung unter zwei Sternen zu löschen, schreibt das Journal weiter. Betroffen davon wäre etwa die Podcast-App.

Apple dementiert eine Manipulation und erklärt, dass 42 Faktoren in das Ranking einer Suche eingingen. Berücksichtigt werden auch Namenstreffer und das User-Verhalten: "Viele unserer Kunden haben eine enge Verbindung zu unseren Produkten und nutzen die Suche, um Programme zu öffnen;" heißt es in Apples Statement. Daher komme das starke Ranking der Apple-Apps, was aber auch auf Uber zutreffe und die Apps von Microsoft. Den exakten Algorithmus will Apple nicht offen legen.

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