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Apple dominiert Markt der High-End-Smartphones

10.02.2022 | 10:20 Uhr | Peter Müller

Für Apple ist die Marge die wichtigste Kenngröße, das Unternehmen lässt sich nicht auf Preiskämpfe ein und vermeidet entsprechende Marktsegmente. Und dennoch liegt Cupertino vorne.

Apple hält im Premium-Bereich der Smartphones, also bei Geräten, die mehr als 800 US-Dollar kosten, einen globalen Marktanteil von 72 Prozent, ergeben die Analysen von IDC ( via AP News ). Die Zahlen beziehen sich auf die ersten neun Monate des Jahres 2021, gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2019 hat Apple um neun Prozentpunkte zugelegt. Gleichzeitig ist Samsung von 28 Prozent auf 18 Prozent gefallen.

Es kam im vierten Kalenderquartal laut IDC aber noch besser für Apple, die iPhone-13-Reihe erwies sich als so begehrt, dass Apple im kompletten Markt von Samsung die Führung übernahm – ohne in unteren Preiskategorien vertreten zu sein. Zahlen zum Gesamtmarkt haben die Marktforscher, die der gleichen Firmengruppe angehören wie IDG Tech Media, Verlag von Macwelt, bereits Ende Januar veröffentlicht. Apples kurz danach veröffentlichte Bilanz für das Dezemberquartal widerspricht dem nicht, der Umsatz von 71,6 Milliarden US-Dollar in der iPhone-Sparte bedeutete einen neuen Rekord, gegenüber dem bisherigen aus dem Vorjahr nochmals um etwa zehn Prozent gesteigert.

Kann Samsung zurückschlagen?

Stückzahlen nennt Apple keine. Für Apple ist die Marge die wichtigste Kenngröße, das Unternehmen lässt sich nicht auf Preiskämpfe ein und vermeidet entsprechende Marktsegmente, was sich in den ersten drei Quartalen des Kalenderjahres wieder auf die Position auswirken könnte. Samsung hat mit seinem gestern präsentierten Galaxy S22 den Wettstreit im High-End-Segment eine Generation weiter gedreht, ob sich der koreanische Konzern nennenswert Marktanteile zurückholt, bleibt abzuwarten. Interessant ist zudem der Zeitraum der IDC-Analyse: Apple bringt seine Flaggschiffe meist erst gegen Ende September oder Anfang Oktober in den Handel, das stärkste Quartal der neuen iPhone-Generationen ist also gar nicht berücksichtigt – trotzdem liegt das iPhone weit vorne.

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