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Apple erklärt iPhone-6-Brände in China

07.12.2016 | 16:12 Uhr |

Lithium-Ionen-Akkus sind brandgefährlich, wenn sie mechanisch beschädigt werden, stellt Apple fest.

In China hatten sich insgesamt acht Nutzer des iPhone 6 an den Verbraucherschutz in Shanghai mit der Beschwerde gewandt, dass ihre Smartphones Feuer gefangen hätten. Droht Apple nun also ein Desaster wie Samsung mit dem Galaxy Note 7? Weit gefehlt - wie der iPhone-Hersteller erklärt, habe man alle acht Fälle untersucht und keine Konstruktionsprobleme gefunden. Es seien jeweils "externe Ursachen" gewesen, die zum thermischen Durchgehen der Akkus geführt hätten. Konkret handelte es sich um Beschädigungen des Gehäuses, bei dem auch der Akku in Mitleidenschaft geriet. Derartige Defekte können zu Kurzschlüssen führen und eine Reaktion auslösen, die zwar gerne "Explosion" genannt wird, mit einer solchen aber nicht zutreffend beschrieben ist.

Einen solchen Brand sollte man auch tunlichst nicht mit Wasser löschen, das Lithium der Akku reagiert stark darauf - allenfalls große Mengen helfen. Am besten legt man das thermisch durchgehende Elektrogerät in ein feuerfestes Gefäß und lässt die Reaktion zu Ende laufen.

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