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Apple erweitert sein Radio-Angebot mit zwei neuen Radiosendern mit Hits und Country

18.08.2020 | 15:48 Uhr | Peter Müller

Beats 1 heißt ab sofort Apple Music 1 und Apple erweitert sein Angebot von Radiostreams um zwei neue Sender.

Apple Music ist vor mittlerweile etwas mehr als fünf Jahren an den Start gegangen, von Anfang an war das rund um die Uhr sendende und weltweit produzierende Streamingradio Beats 1 mit im Angebot – und das auch für nicht zahlende Kunden. Endlich bekommt das Radioprogramm von Apple Music Zuwachs in Form von zwei Sendern mit Hits und Country-Musik, Beats 1 bekommt einen neuen Namen verpasst und heißt fortan Apple Music 1.

Apple Music 1 wird weiterhin in Studios in Los Angeles, London und Nashville produziert, Moderatoren wie Zane Lowe, Ebro Darden oder Brooke Reese geben dem Programm Stimme und Gesicht. Gewissermaßen präsentiert Apple Music 1 die populäre Musik von heute von Künstlern wie Billie Eilsh, Frank Ocean oder The Weeknd, aber auch zeitlose Künstler wie Elton John haben sich über die Shows von Beats 1 und künftig Apple Music 1 an ihr Publikum gewandt. Weiter ist den Machern von Beats 1 zeitgenössische Musik aus Lateinamerika und Afrika wichtig.

Zwei neue Sender

Fünf Jahre lang haben Fans von Apples Streamingradio nun auf eine Erweiterung des Programms warten müssen. Ab 18. August spielt Apple Music zwei weitere Sender in das Netz: Apple Music Hits und Apple Music Country. Ersteren Sender werden vor allem Generationen Golf, X und Y lieben, Apple setzt hier auf Klassiker der Popmusik: "Apple Music Hits bietet einen vollständigen Katalog der größten Songs, die Fans aus den 80er, 90er und 2000er Jahren kennen und lieben. Der Sender bietet bemerkenswerte neue Shows von namhaften Künstlern und Moderatoren, die die Zuhörer mit den Geschichten hinter den beliebtesten Liedern der Welt in Verbindung bringen." Dabei bedienen die von Moderatoren wie Jayde Donvcan oder George Stroumboulopoulos präsentierten Künstler ein recht weites Spektrum, Apple nennt etwa Backstreet Boys, Alanis Morissette, Snoop Dogg und  Shania Twain in einem Satz.

Letztere könnte man sich auch im Apple Music Country vorstellen, doch taucht diese in Apples Liste typischer Interpreten nicht auf, sondern "Jimmie Allen, Kelsea Ballerini, Dierks Bentley, BRELAND, Luke Bryan, Luke Combs, Morgan Evans, Florida Georgia Line, Pat Green, Willie Jones, Chrissy Metz, Midland, Rissi Palmer, The Shires, Carrie Underwood und Morgan Wallen", die vor allem in Amerika ihre Fans haben dürften. Aber Vorsicht: "Im Zuge der Entwicklung und Ausweitung der Countrymusik auf der ganzen Welt ist Apple Music Country bestrebt, der definitive Ort für jede Spur eines immer vielfältigeren Genres zu sein. Der Sender bietet eine Mischung der besten Musik von heute, während er die Fans mit den Stars von morgen bekannt macht und sie an die legendären Künstler und Titel erinnert, die die Country-Musik auf ihrem Weg geprägt und definiert haben."

Was fehlt

Die Ausweitung des Streamingradios bei Apple ist ein lange gehegter Wunsch vieler Fans, bleibt zu hoffen, dass auch Klassikfans oder die von klassischem Rock, Blues oder Soul bald in weiteren Programmen auf ihre Kosten kommen. Doch ist die Welt der Musik so vielfältig, dass es Apple auch dann nicht gelingen wird, sie vollständig abzubilden.

Apple Music 1 und die beiden neuen Sender seien über alle Geräte, die auch Apple Music stremen können, abrufbar, also iPhone, iPad, Apple Watch, Apple TV, Mac und Homepod – im Web über music.apple.com. Bisher ist die Änderung in den Musik-Apps auf unseren Geräten noch nicht sichtbar.

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