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Apple gewinnt vorläufig gegen Gerüchteseiten

25.12.2005 | 00:03 Uhr |

Apple gewinnt vorläufig gegen Gerüchteseiten

San Jose, 3. März: Richter James Kleinberg vom State Court in San Jose erlaubt dem Mac-Hersteller, die Gerüchteseiten Apple Insider und O'Grady's Powerpage per gerichtlicher Anordnung zur Herausgabe ihrer Quellen zu zwingen. Es geht um den Fall "Asteroid", bei dem beide Angebote im Vorfeld der Macworld Expo San Francisco detaillierte Angaben über ein Firewire-Audiointerface gemacht hatten, das weder zur Messe erscheint noch im gesamten Jahr 2005.

Die Netzbürgerrechtsorganisation EFF, die die Anwälte für AI und PP stellt, wollte vor Gericht erreichen, dass die Apple-Anordnungen erst gar nicht erlaubt werden - die Internet-Dienste seien journalistisch tätig, was einen Quellenschutz garantiere. Im September erwirkt jedoch die EFF in der Sache ein Urteil gegen Apple. Der Mac-Hersteller müsse zunächst interne Untersuchungen offen legen und damit beweisen, dass der Mac-Hersteller zunächst in den eigenen Reihen nach dem Maulwurf gesucht hat. Der Prozess dauert an, Asteroid bleibt weiterhin ein „nicht angekündigtes Produkt“ zu dem sich Apple beharrlich ausschweigt.

Apple zieht Server-Update zurück

Cupertino, 22. März: Apple erlebt einen rabenschwarzen Tag: Die Server-Version von Security Update 2005-003 v 1.0 legt einen Teil der Authorisierungssoftware auf E-Mail-Server lahm, dieser Fehler betrifft nur die Server-Version von Mac-OS X 10.3.8

Das Update legt auf dem Server die Identifikation der Email-Benutzer lahm (APOP und IMAP), außerdem sind Mail-Benutzernamen mit einem Punkt, zum Beispiel vorname.nachname@firma.com nicht mehr erreichbar; der Email-Server lehnt es ab, Emails für diese Benutzer zu empfangen.

Beide Fehler sind auf die geänderte Software Cyrus SASL (Simple Authentication and Security Layer) zurückzuführen. Sie arbeitet nicht mehr mit der Email-Software auf dem Server zusammen. Apple korrigiert den Fehler rasch und liefert ein funktionstüchtiges Sicherheitsupdate nach. Wer sein System zerschossen hat, muss Mac-OS X 10.3.8 nachinstallieren.

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