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Apple gibt 1,56 Millionen US-Dollar für Lobbyarbeit aus

22.10.2020 | 08:06 Uhr | Peter Müller

Dokumente des US-Senats zeigen, wie viel Geld Apple in den Lobbies von Washington D.C. lässt – und bei welchen Themen Cupertino nach offenen Ohren sucht.

Wie Dokumente des US-Senats darlegen , hat Apple im dritten Quartal 2020 insgesamt 1,56 Millionen US-Dollar für Lobby-Arbeit ausgegeben. An Abgeordnete, Beamte und Senatoren brachte Apple seine Ansichten über Steuern, die Corona-Pandemie und autonome Fahrzeuge und was die Politik machen sollte zu Gehör.

Dabei sprach ein siebenköpfiges Team mit Vertreten beider Häuser des Kongresses, des Finanzministeriums, des Marken- und Patentamtes, des Außen- und Innenministeriums und weiterer Behörden. Neben Apples üblichen Themen, zu denen auch der Umweltschutz und der Schutz von Minderheiten wie der sogenannten "Dreamer" gehört, fällt auf, dass Cupertino auch über die heimische Chip-Produktion gesprochen habe, für die der Konzern Steuererleichterung wolle, um sie in Gang zu bringen. Apples Chef-Lobbyist ist nun Tim Powderly, nachdem Cynthia Hogan, die  lange Apples Beziehungen zur Hauptstadt leitete, in das Wahlkampfteam Joe Bidens wechselte. Wer weiß, vielleicht hat Apple dadurch schon wesentliche Beziehungen aufgebaut, die Cupertino bei einem nächsten Präsidenten besseres Gehör verschaffen könnte.

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