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Update: Apple stellt Gründer der Musik-Analytik-Firma Asaii ein

16.10.2018 | 09:40 Uhr |

Als Erweiterung zu Apple Music soll der neue kauf einer kleinen Firma Asaii dienen, die Auswertung der Daten für Musiker bereitstellte.

Update vom 16.10.2018:

Bisschen anders: Apple hat das Musik-Startup Asaii nicht gekauft, wie TechCrunch klar stellt. Anders als im Fall Spektral aus der letzten Woche hat Apple auf Anfrage nicht das berühmte Sätzchen von den kleineren Firmen losgelassen, die man ab und zu übernehme, aber nichts zu den Plänen sage, sondern die Berichte über eine Übernahme im Wert von 100 Millionen US-Dollar einfach nicht kommentiert. Das ist in etwa so stark wie ein Dementi. Der Kern der Geschichte ist dennoch korrekt: Die drei Asaii-Gründer  Sony Theakanath, Austin Chen und Chris Zhang arbeiten ab sofort für Apple Music. Dabei ist nicht klar, ob die drei an ähnlichen Technologien wie denen von Asaii arbeiten oder sich mit etwas anderem beschäftigen. Apple hat jedoch bereits ein Tool namens Apple Music for Artists, mit dem Künstler und Plattenfirmen genauere Informationen über die Performance ihrer Stücke in Apple Music erhalten können. Asaii hat indes zum Stichtag 14. Oktober seine Pforten geschlossen, das hatte das Unternehmen bereits im September angekündigt.

Ursprüngliche Meldung vom 15.10.2018:

Apple hat das Startup Asaii übernommen, berichtet Axios . Das kleine Unternehmen hat sich auf Musikerkennung und -empfehlung spezialisiert und soll zusammen mit Shazam dabei helfen, damit Musikhörer bessere Empfehlungen für neue Musik bekommen. Asaii helfe Apple aber auch dabei, sich um kleinere Künstler wie eine Plattenfirma kümmern zu können, berichten mit der Übernahme vertraute Quellen. Die Akquise habe Apple weniger als 100 Millionen US-Dollar gekostet.

Die beiden Gründer – Austin Chen und Sony Teakanath – sind für Apple keine Unbekannten. Die beiden haben vor der Gründung von Asaii bei Apple gearbeitet. Im August 2016 haben die beiden gekündigt und im Januar 2017 eine kleine Firma gegründet. Nach Angaben von Linkedin hat die Firma bis zu der Übernahme nicht mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt.

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