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Apple muss 2 Mio. USD an Store-Mitarbeiter zahlen

16.12.2016 | 14:08 Uhr |

Wegen schlechter Behandlungen und vor allem wegen fehlender Mittagspausen haben mehrere Mitarbeiter Apple verklagt.

Entschädigung : Apple hat in Kalifornien einen arbeitsrechtlichen Prozess verloren und muss nun ehemaligen Mitarbeitern der Apple Stores insgesamt 2 Millionen US-Dollar an Entschädigung zahlen, 95 US-Dollar pro Kläger. Diese hatten in einer Sammelklage ihrem Arbeitgeber vorgeworfen, ihnen nicht ausreichend Pausen gegeben zu haben, in denen sie hätten etwas essen können. Zudem wären die letzten Gehaltszahlungen nach dem Verlassen des Unternehmens verspätet bei den ausgeschiedenen Mitarbeitern angekommen. Apple hat die Vorwürfe stets bestritten, aber nun doch in den Vergleich eingewilligt. Der Prozess wurden von nur vier ehemaligen Mitarbeitern gestartet, nach drei Jahren – 2014 – haben sich nach und nach rund 21.000 Apple-Store-Angestellte in Kalifornien angeschlossen.

In den Jahren 2010 bis 2013 hat der Apple Store immer wieder für negative Schlagzeilen hinsichtlich des Arbeitsrechts gesorgt. In Deutschland wurde 2012 in Begleitung der Gewerkschaft Verdi ein Betriebsrat für die deutschen Apple-Store-Mitarbeiter geschaffen, zunächst in der Münchener Niederlassung. Wir berichteten ausführlich.

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